Keimzeit - Ins Irrenhaus und zurück - Tour 2018

Straße der Jugend 14 B
04860 Torgau

Tickets ab 25,40 €

Veranstalter: KAP Torgau e.V., Straße der Jugend 14 B, 04860 Torgau, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Gegen Ende der 1970er Jahre traten die vier Geschwis­ter Norbert, Hartmut, Roland und Marion Leisegang aus dem Ort Lütte bei Bad Belzig noch mit gepflegten Cover­versionen bei Familienfeiern und in Kneipen auf. 1980 formierten sie sich dann unter dem Namen Jogger zu einer Band. Norbert Leisegang wurde zum Frontmann und begann, rockige und bluesige Songs mit deutschen Texten zu schreiben. So entschied man sich 1982 zu einer Umbenennung in KEIMZEIT. Zu diesem Zeitpunkt
ahnte noch niemand, dass es wenige Jahre später eine der spannendsten Bands der DDR werden sollte, denen mit dem Titelsong ihres ersten Albums „Irrenhaus“ ohne es zu ahnen ein „Wendehit“ gelang: Die Textzeile „… Irre ins Irrenhaus, die Schlauen ins Parlament. Selber schuld daran, wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt …“ sprach vielen jungen Menschen aus dem Herzen.

Es war kurz vor der Wende im Jahr 1989 als KEIMZEIT nach vielen Jahren des Tingelns beim Rundfunk der DDR endlich die Gelegenheit bekam, ihre Lieder für das Debüt­ Album „Irrenhaus“ professionell aufzunehmen. Seitdem wurden sie auch im Radio gespielt – vor allem beim Jugend radio „DT64“. „Wir wussten erst gar nicht,dass wir schon gespielt wurden“, erinnert sich Norbert Leisegang. „Doch dadurch, dass das eine Rundfunk­Pro­duktion war, haben sich die Redakteure von „DT64“ gleich nach Fertigstellung schon Songs wie ‚Flugzeugeohne Räder‘ und ‚Mama, sag mir warum‘ als sogenann­ten ‚Ohrwurm‘ rausgepickt. “ Die Hörer waren begeistert und die Resonanz auf die Lieder durchweg positiv. Der Startschuss für das erste Keimzeit Album war gefallen.

2018 ist es nun fast genau 30 Jahre her, dass die Band ihr epochales Album „Irrenhaus“ aufgenommen hat. In der Band entstand daher der Wunsch nochmal mit allen Songs dieses besonderen Albums auf Tour zu gehen. „Das Album ‚Irrenhaus‘ passte irgendwie zu den ver­worrenen Zeiten um 1989 / 90 “, so Leisegang. „Alles war im Aufbruch und auch von unserem Alter her – wir waren alle so Ende Zwanzig, Anfang Dreißig – war alles ziemlich turbulent. Das Album hat deswegen auch eine ganz eigene Aura. Es besteht fast ausschließlich aus substantiell starken Songs, die wir bis heute immer wieder gern ins Programm genommen haben und die die Fans lieben. “Zur Tour sollen deshalb auch alle „Irrenhaus“ ­Lieder gespielt werden, die mit der aktuellen Besetzung und neuen Soundmöglichkeiten natürlich anders, vielleicht auch moderner, klingen. Wobei Norbert Leisegang schon Wert darauf legt, dass die Lieder nicht neu arrangiert wer­den, es soll schon eine echte Reminiszenz des Werkes
sein, das 1989 in der Urbesetzung der Band mit Norbert,Hartmut und Roland Leisegang, Ulle Sende, Matthias Opitz und Ralf Benschu eingespielt wurde. Produzent war damals übrigens Peter Nölle, der den bis dahin – was Studio aufnahmen betraf – ahnungslosen Jungs erstmal eine Einführung in Aufnahmetechnik und ­prozedur ver­passte.

KEIMZEIT spielt die Tournee „Ins Irrenhaus und zurück“ in der aktuellen Besetzung:

Norbert Leisegang (Gesang, Gitarre),

Hartmut Leisegang (Bass),

Andreas „Spatz“ Sperling (Piano, Orgel, Gesang),

Martin Weigel (Gitarre, Gesang),

Sebastian Piskorz (Trompete, Gesang)

Lin Dittmann (Schlagzeug).

Ort der Veranstaltung

KAP Torgau e.V. (Kulturbastion)
Straße der Jugend 14 B
04860 Torgau
Deutschland
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Hinter drei Buchstaben K, A und P verbirgt sich ein Allrounder unter den Veranstaltungslocations. Bei dem bunten Programm in der „Kulturbastion“ kommen alle Altersgruppen auf ihre Kosten: Das Kulturelle Aktionsprojekt in Torgau bietet Kino, Theater oder Livemusik.

Bereits auf den ersten Blick erkennt man, dass die Kulturbastion über eine lange Geschichte verfügt. Der eindrucksvolle Backsteinbau war früher eine Flankenkasematte der Bastion Torgau, die Napoleon 1809 zur Sicherung der Elblinie erbaute. In den Jahrzehnten darauf wurde das Gebäude für verschiedene Zwecke genutzt, bis es 2005 schließlich als „Kulturbastion“ neu eröffnet wurde. In den tonnenförmigen Räumen, die früher als Bunker dienten, finden heute vielfältige Veranstaltungen statt.

Mit dem Auto gelangen Sie über die B183 zur Straße der Jugend. Vor der Kulturbastion befinden sich Parkplätze in begrenzter Anzahl, weitere Parkflächen sind in unmittelbarer Nähe verfügbar. Besucher, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, erreichen die Location über die Haltestelle „Straße der Jugend“, die von verschiedenen Buslinien angesteuert wird. Der Bahnhof Torgau ist eine Viertelstunde entfernt.