Kate McIntosh (NZ/BE) - In Many Hands

Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

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Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten fuer Kinder, Schueler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige im Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst bzw. freiwilligen Wehrdienst, Arbeitslose und Empfänger*innen von Leistungen nach SGBII und XII, Inhaber/-innen des Dresden-Passes,
Ehrenamtspass-Inhaber, Menschen, die zum anspruchsberechtigten Personenkreis gemäߧ1 Asylbewerberleistungsgesetz gehören, sowie Schwerstbehinderte ab 80 Prozent (GdB) und deren Begleitperson.
Empfänger/-innen von Leistungen nach SGB II und XII sowie §1Asylbewerberleistungsgesetz erhalten bei ausgewählten Veranstaltungen freien Eintritt.
Gueltige Berechtigungsnachweise sind erforderlich. Inhaberinnen der „Dresden Card" erhalten 20 Prozent Ermäßigung auf den jeweiligen Kassenpreis (nur Tages- und Abendkasse, kein Vorverkauf).
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Veranstaltungsinfos

Mi 15.05. 20 Uhr, Do 16.05. 18 und 21 Uhr, Fr 17.05. 19 Uhr, Großer Saal
Eintritt: 17 I 8€

In Many Hands
Kate McIntosh (NZ/BE)
In letzter Zeit wurden die Besucher*innen von Kate McIntoshs Arbeiten auf viele Weisen involviert. Manche brachen Haushaltsgegenstände auseinander und schufen aus den Fragmenten neue Erfindungen (“Worktable” Installation 2011). Andere Publikumsmitglieder untersuchten eine Art Kollektivität – während sie Möbelstücke über die Bühne warfen, sich als Orchester von Regenmachern vereinten, ihre eigenen Bakterien sammelten und sich vorstellten, sie seien Vögel (“All Ears” Performance 2013).

Die Einladung zu diesen Werken entsprang Kates fortwährender Faszination, ein Publikum körperlich miteinzubeziehen und einen sozialen Raum zu imaginieren, in welchem Individuen die Möglichkeit haben, ihre eigene Handlungsfähigkeit sowie eine Gemeinschaftlichkeit zu erkunden. Ihr neues Projekt “In Many Hands” watet weiter in diese Erfahrungen hinein.

Mit “In Many Hands” taucht Kate tiefer ins Taktile und Multisensorische ein, indem sie das Publikum dazu einläd, zu testen, berühren, hören, suchen und schnüffeln. Dieses Projekt nimmt Abstand von der Bühne – und bringt stattdessen das Publikum in Kontakt mit einer Reihe von ästhetisch sensorischen Situationen, indem es dazu einlädt, selbst mit dem Material zu experimentieren und physikalischen Phänomenen zu begegnen. Wenn wir wirklich learn-by-doing machen, dann ist das, was hier gelernt wird, eine Sensibilisierung von Nerven, ein Abgleichen von Aufmerksamkeit, eine Vorbereitung für Neugierde. “In Many Hands” ist teils Labor, teils Expedition, teils Meditation – wenn es sich entfaltet, nehmen sich die Besucher*innen die Zeit, sich einzulassen und zu erforschen wie sie es wünschen, ihren Nasen und Neugierden folgend.

Wie immer wird Kates Arbeit begleitet von ihrer fortwährenden Faszination für die Zweckentfremdung von Objekten, von ihrer Spielfreude mit dem Publikum und einem unkonventionellen Humor.

Kate McIntosh (1974)ist eine in Brüssel lebende Künstlerin, die grenzenübergreifend in den Bereichen Performance, Theater, Video und Installation arbeitet.

Oft richten ihre Arbeiten den Fokus auf die Physikalität von sowohl Performer*in als auch Publikum, auf die Manipulation von Objekten und Material sowie die Entwicklung direkter Beziehungen mit und zwischen Publikumsmitgliedern. Kates Praxis wird begleitet von ihrer fortwährenden Faszination für die Zweckentfremdung von Objekten, von ihrer Spielfreude mit dem Publikum, einer Liebe für theatrale Bilder und einem unkonventionellen Humor.

nicht sprachbasiert | “Nach ca. 45 Minuten gibt es wohl niemanden im Raum, dessen Hände nicht völlig verdreckt sind… Ein seltenes und wunderbares Angebot, sich auf sich selbst zu konzentrieren, ohne dabei die Mitmenschen aus dem Blick zu verlieren.” - Lisa Kerlin, kultur.kino.ruhr, 17/10/16

“… entwickelt eine feinsinnige und intelligente Gemeinschaft.” - Bettine Trouwborst, WAZ, 18/10/16

“Kate McIntosh verbindet die Menschen in ihrem Publikum ohne dass diese ein Wort miteinander ausgetauscht haben – sogar ohne dass sie die Gesichter voneinander kennen.”- Rozemarijn van Kalmthout, tumult, 10/11/16

“… entwickelt eine feinsinnige und intelligente Gemeinschaft.” - Bettine Trouwborst, WAZ, 18/10/16

Dauer: 90 Min.

Konzept & Leitung:Kate McIntosh
Entwickelt in Zusammenarbeit mit: Arantxa Martinez, Josh Rutter
Präsentiert mit: Lucie Schroeder
Sound: John Avery
Licht & Technik: Joëlle Reyns
Technische Leitung auf Tour: Michele Piazzi, Koen De Saeger
Künstlerischer Rat: Dries Douibi, Gary Stevens
Studioassistenz: Lucie Schroeder
Zeichnungen: Daria Gatti
Produktion: Sarah Parolin, Linda Sepp
Finanzen & Vertrieb: Ingrid Vranken
Produktionsassistenz: Jana Durnez, Anneliese Ostertag, Mara Kirchberg

Produziert von: SPIN

Koproduktion: PACT Zollverein (DE), Parc de la Villette (FR), Kaaitheater (BE), Vooruit Kunstencentrum (BE), BIT Teatergarasjen (NO), Black Box Teater (NO), Schauspiel Leipzig (DE), théâtre Garonne, scène européenne (FR), far° festival des arts vivants (CH), House on Fire Network (EU) und Open Latitudes Network (EU).

Unterstützt von: Vlaamse Overheid, Vlaamse Gemeenschapscommissie, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN), Pianofabriek kunstenwerkplaats (BE), Tanzfabrik (DE)

SPIN wird von 2017 – 2021 unterstützt vom BUDA Kunstencentrum (BE).

Dank an: Tom Bruwier, Martin Pilz, Andrea Parolin

Ort der Veranstaltung

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
Deutschland
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Schon seit über hundert Jahren gehört das Festspielhaus HELLERAU zu den festen Kulturinstitutionen Dresdens. Rund 250 Veranstaltungen finden jährlich hier statt. Die darstellenden Künste Tanz, Theater und Performance bilden dabei den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit. Auch zeitgenössische Musik und Neue Medien finden im „Laboratorium der Moderne“ einen Platz.

Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.

Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

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