Kammerensemble Junges Sinfonie-Orchester Wetzlar

Kammerkonzert Reihe, Werke von Schubert: Oktett F-Dur und Lesungen  

Wilhelmstraße 12 Deutschland-61231 Bad Nauheim

Tickets ab 12,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Bad Nauheim Stadtmarketing u. Tourismus GmbH, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim, Deutschland

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Normalpreis

je 12,00 €

Schüler/Studenten/Schwerbehinderte

je 10,00 €

Kurkarteninhaber

je 10,00 €

Ehrenamtscard

je 10,00 €

Sozialtarif

je 10,00 €

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Veranstaltungsinfos

Klarinette, Fagott, Horn, Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass, Texte.

In diesem Jahr ist das Kammerensemble des
Jungen Sinfonie-Orchesters Wetzlar mit einer
Schubertiade zu Gast in Bad Nauheim.
Mit seinem Oktett in F-Dur für Klarinette,
Horn, Fagott und Streicher (D 803) schuf Schubert
1824 eine reizvolle kammermusikalische
Verbindung von Blas- und Streichinstrumenten,
wie sie in dieser meisterhaften, mal
serenadenhaft verträumten, mal beinahe
orchestralen Machart zuvor nur Beethoven
gelang. Hörbar bedeutete dessen Musik für
Schubert zu jener Zeit Inspiration und Herausforderung
zugleich. Schubert hoffte, sich mit
seinem umfangreichsten, abendfüllenden
Kammermusikopus den »Weg zur großen
Sinfonie« zu bahnen und so ist die Komposition
voll von jenen thematischen Einfällen
und raffinierten Klangfarben, die die Faszination
seiner späten Sinfonien ausmachen.
Durch Texte Schuberts und seiner Zeitgenossen
wird der Abend zu einer Collage von
Wort und Ton.

Ort der Veranstaltung

Gemeindezentrum Wilhelmskirche
Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die ehemalige reformierte Stadtkirche Bad Nauheims ist heute als Gemeinde-Zentrum ein Ort der Begegnung und des bunten Lebens. Auch nicht kirchliche Gruppen nutzen die Wilhelmskirche als Treffpunkt und machen sie so zum ökumenischen Symbol.

Nachdem Bad Nauheim seit 1736 einem reformierten Landgrafen unterstand, konnte 1740 auch endlich eine eigene Kirche für die reformierte Gemeinde errichtet werden. Anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus sollte sie entstehen und deren alten Turm mit einbeziehen. Da die Bausubstanz jedoch zu schlecht war, wurde alles neu erbaut und der Turm gemäß lutherisch-reformierter Bauweise direkt über den Eingang gesetzt. Auch die Inneneinrichtung der Kirche präsentierte sich nach reformierter Tradition schlicht und bescheiden. Nach dem Zusammenschluss der reformierten mit der lutherischen Kirche wurde das Gotteshaus schließlich in Wilhelmskirche umbenannt und weiterhin für Gottesdienste genutzt, doch das Ende schien trotzdem gekommen. Sie wurde nach und nach zu klein für die Gemeinde und ab 1906 durch die Dankeskirche ersetzt.

Seit 1926 ist in die Wilhelmskirche wieder Leben eingekehrt. Als Gemeindezentrum lockt sie mit einem bunten Programm aus Bibelabenden, Gottesdiensten, Feiern oder Vortragsabenden zahlreiche mehr und weniger religiöse Gäste an. Besonders beliebt sind dabei die Konzerte, vor allem die Kammerkonzert-Reihe am Sonntagabend, die einen mittlerweile traditionsreichen Einstieg in die kommende und Ausklang der vergangenen Woche darstellt.