Kammerensemble des jungen Sinfonie Orchesters Wetzlar

Kammerkonzert Reihe, Werke von Mozart, Rossini u.a.  

Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim

Tickets ab 12,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Bad Nauheim Stadtmarketing u. Tourismus GmbH, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim, Deutschland

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Normalpreis

je 12,00 €

Schüler/Studenten/Schwerbehinderte

je 10,00 €

Kurkarteninhaber

je 10,00 €

Ehrenamtscard

je 10,00 €

Sozialtarif

je 10,00 €

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Veranstaltungsinfos

Besetzung: Klarinette, 2 Violinen, Viola,
Violoncello, Kontrabass

Seit W. A. Mozart die Klarinette 1778 in
Mannheim kennen gelernt hatte, liebte er
den warmen und ausdrucksvollen Klang
dieses Instruments. Das 1789 vollendete
Klarinettenquintett A-Dur KV 581 schrieb
Mozart für den Klarinettisten Anton Stadler,
mit dem er befreundet war und dem er auch
sein Klarinettenkonzert widmete. Das Klarinettenquintett
ist bis heute die mit Abstand
beliebteste Komposition für diese Besetzung.
Im zweiten Teil des Konzerts erklingen
zunächst zwei Stücke für Streicher: die Streichersonate
Nr. 1 von Gioacchino Rossini, die
Rossini im Alter von 12 Jahren »nur so zum
Spaß« für die gerade anwesende Verwandtschaft
in der ungewöhnlichen Besetzung für
zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass
schrieb, sowie »Das Gebet des Torero« des
spanischen Komponist Joaquín Turina. Das
Werk ist eine von der spanischen Volksmusik
angeregte Stimmungsmalerei.
In den abschließenden eigenen Klezmer-
Arrangements vereinen sich die Streicher
wieder mit der Klarinette.

Ort der Veranstaltung

Gemeindezentrum Wilhelmskirche
Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die ehemalige reformierte Stadtkirche Bad Nauheims ist heute als Gemeinde-Zentrum ein Ort der Begegnung und des bunten Lebens. Auch nicht kirchliche Gruppen nutzen die Wilhelmskirche als Treffpunkt und machen sie so zum ökumenischen Symbol.

Nachdem Bad Nauheim seit 1736 einem reformierten Landgrafen unterstand, konnte 1740 auch endlich eine eigene Kirche für die reformierte Gemeinde errichtet werden. Anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus sollte sie entstehen und deren alten Turm mit einbeziehen. Da die Bausubstanz jedoch zu schlecht war, wurde alles neu erbaut und der Turm gemäß lutherisch-reformierter Bauweise direkt über den Eingang gesetzt. Auch die Inneneinrichtung der Kirche präsentierte sich nach reformierter Tradition schlicht und bescheiden. Nach dem Zusammenschluss der reformierten mit der lutherischen Kirche wurde das Gotteshaus schließlich in Wilhelmskirche umbenannt und weiterhin für Gottesdienste genutzt, doch das Ende schien trotzdem gekommen. Sie wurde nach und nach zu klein für die Gemeinde und ab 1906 durch die Dankeskirche ersetzt.

Seit 1926 ist in die Wilhelmskirche wieder Leben eingekehrt. Als Gemeindezentrum lockt sie mit einem bunten Programm aus Bibelabenden, Gottesdiensten, Feiern oder Vortragsabenden zahlreiche mehr und weniger religiöse Gäste an. Besonders beliebt sind dabei die Konzerte, vor allem die Kammerkonzert-Reihe am Sonntagabend, die einen mittlerweile traditionsreichen Einstieg in die kommende und Ausklang der vergangenen Woche darstellt.