Kallias Quartett - Chiaroscuro

Kammerkonzert Reihe, Werke von Schubert und Hefi  

Wilhelmstraße 12 Deu-61231 Bad Nauheim

Tickets ab 12,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Bad Nauheim Stadtmarketing u. Tourismus GmbH, In den Kolonnaden 1, 61231 Bad Nauheim, Deutschland

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Normalpreis

je 12,00 €

Schüler/Studenten/Schwerbehinderte

je 10,00 €

Kurkarteninhaber

je 10,00 €

Ehrenamtscard

je 10,00 €

Sozialtarif

je 10,00 €

Summe 0,00 €
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Veranstaltungsinfos

Violinen, Viola, Violoncello.

Chiaroscuro – Ein spannungsreiches Programm,
das sich zwischen den Polen hell
und dunkel bewegt.
Das Kallias Quartett besteht aus vier jungen
Musiker/innen aus dem hr-Sinfonieorchester
Frankfurt und dem Nationaltheaterorchester
Mannheim, die seit 2015 als Streichquartett
ihrer gemeinsamen Leidenschaft folgen. Es
will Musik sinnlich erfahrbar machen und so
ihre Schönheit für jeden, der seinem Zusammenspiel
lauscht, erkennbar werden lassen.
Von der geplanten Abhandlung Friedrich Schillers
mit dem Titel »Kallias« oder »Über die
Schönheit« wissen wir nur, dank der erhaltenen
Briefe, die Schiller zu diesem Thema
an seinen Freund Gottfried Körner sendete.
In den sogenannten Kallias-Briefen teilte
Schiller seine Gedanken zur Schönheit und
verdeutlicht darin, wie wichtig die Eigenständigkeit
der sinnlichen Erfahrung im Diskurs
über die Schönheit ist.

Ort der Veranstaltung

Gemeindezentrum Wilhelmskirche
Wilhelmstraße 12
61231 Bad Nauheim
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die ehemalige reformierte Stadtkirche Bad Nauheims ist heute als Gemeinde-Zentrum ein Ort der Begegnung und des bunten Lebens. Auch nicht kirchliche Gruppen nutzen die Wilhelmskirche als Treffpunkt und machen sie so zum ökumenischen Symbol.

Nachdem Bad Nauheim seit 1736 einem reformierten Landgrafen unterstand, konnte 1740 auch endlich eine eigene Kirche für die reformierte Gemeinde errichtet werden. Anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus sollte sie entstehen und deren alten Turm mit einbeziehen. Da die Bausubstanz jedoch zu schlecht war, wurde alles neu erbaut und der Turm gemäß lutherisch-reformierter Bauweise direkt über den Eingang gesetzt. Auch die Inneneinrichtung der Kirche präsentierte sich nach reformierter Tradition schlicht und bescheiden. Nach dem Zusammenschluss der reformierten mit der lutherischen Kirche wurde das Gotteshaus schließlich in Wilhelmskirche umbenannt und weiterhin für Gottesdienste genutzt, doch das Ende schien trotzdem gekommen. Sie wurde nach und nach zu klein für die Gemeinde und ab 1906 durch die Dankeskirche ersetzt.

Seit 1926 ist in die Wilhelmskirche wieder Leben eingekehrt. Als Gemeindezentrum lockt sie mit einem bunten Programm aus Bibelabenden, Gottesdiensten, Feiern oder Vortragsabenden zahlreiche mehr und weniger religiöse Gäste an. Besonders beliebt sind dabei die Konzerte, vor allem die Kammerkonzert-Reihe am Sonntagabend, die einen mittlerweile traditionsreichen Einstieg in die kommende und Ausklang der vergangenen Woche darstellt.