Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.

Just in case - Stream on demand

Online-Veranstaltung
Stream on demand
22761 Hamburg

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Event organiser: LICHTHOF Theater gGmbH, Bahrenfelder Chaussee 14, 22761 Hamburg, Deutschland

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Unser regulärer Kartenpreis für Streaming-Besucher*innen.

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Der Preis für Streaming-Besucher*innen, um sich mit dem LICHTHOF Theater als auch den beteiligten Künstler*innen in diesen wilden Zeiten solidarisch zu zeigen.

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Das Nonplus-Ultra der punktuellen Unterstützung von Haus und beteiligten Künstler*innen. Die Firma dankt!

Karten für Live-Veranstaltungen:

Normalpreis:
Der Normalpreis ist der reguläre Eintrittspreis für alle Besucher*innen des LICHTHOF Theaters.

Ermäßigt:
Der ermäßigte Preis ist für diejenigen Besucher*innen, die den Normalpreis nicht bezahlen können. Das LICHTHOF verlangt keinen Nachweis an der Kasse.

Mindestpreis:
Das Mindestpreis-Ticket ist eine zusätzliche Vergünstigung, die nach eigenem Ermessen in Anspruch genommen werden kann, wenn der ermäßigte Preis noch zu hoch ist. Auch hierfür verlangt das LICHTHOF keinen Nachweis an der Kasse.
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English version below

„Keep only those things that speak to the heart, and discard items that no longer spark joy. (…) It’s about choosing joy.“ – Marie Kondo
„Cases" [d.h. Kisten, Koffer, usw.] sind dazu da, um Material zu transportieren, zu lagern und zu verstecken. Der Kasten besteht aus Kunststoff oder Metall, ist aber auch die physische Manifestation einer Frage: Wessen Instrumente, Güter, Objekte oder Dokumente sind es wert, transportiert und konserviert zu werden? Was soll später wieder sichtbar gemacht werden, was versteckt bleiben? Was behalten wir? Was muss weg?
Wer diese Entscheidungen fällt, bewertet Dinge und betreibt Ausgrenzung. Sortieren bedeutet immer Schubladendenken. Keine Entscheidung zu treffen ist allerdings die Verweigerung, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen. Ein unbehagliches Dilemma.
Wer Dinge „just in case“ – „für alle Fälle“ aufbewahrt, trifft keine Entscheidung, spekuliert auf Eventualitäten, hat keinen Plan oder wird zum „Prepper“. Alles zu horten ist ein Zeichen von Pessimismus, Zukunftsangst und daraus folgender Unbeweglichkeit.
Theater ist eine Kunstform der Dinge und Materie. Wo Theater stattfindet, wird Materie bewegt: Angefertigt, gepackt, zerlegt, geordnet, repariert, (wieder) zusammengesetzt, aufgestellt, -gehängt, -gebaut. Nach dem Theater werden die Dinge in Veranstaltungskisten verstaut und eingemottet.
Die interdisziplinäre Stückentwicklung „just in case“ widmet sich der Ästhetik dieser speziellen Kisten. Sie sind das materielle Element unserer Veranstaltung; das Bühnenbild, die Requisiten. Sie haben eine eigene Ästhetik, einen eigenen Sound, sie schreiben eine geräuschvolle Partitur, sie spielen ihr eigenes Spiel. Sie bauen Spannung auf, denn sie verbergen Dinge. Und „Dinge bringen Fokus in das Game“ (Deichkind).
picnic traut sich in die Abstellkammer der Gesellschaft, pustet den Staub von den Kisten, schreibt Inventarlisten und scheitert am Sortieren.
Ein performativer Versuch aus Sprache und Klang, den Wert der Dinge zu ermitteln.

English version

„Does it spark joy?“ – Marie Kondo
After the curtain falls and the theater closes, the black storage cases are wheeled out to protect, to transport and to store the things worth keeping. The rolling cases perform their own show, their own score, their own aesthetic. They provide the inspiration for picnic’s newest interdisciplinary performance project “just in case“.
What stays? What goes? What’s in there anyway? To sift, to sort, to categorize. Are we clearing, clarifying and simplifying? Or are we merely pigeonholing, stereotyping, and forgetting?
The theatre collective picnic takes a deep breath, blows off the dust, and makes another doomed attempt to get things sorted in society’s attic.
Using language and sound, just in case is a performative experiment to determine the value of things.

picnic: Jens Bluhm (Regie, usw.), Lena Carle (Dramaturgie usw.), Anna Eger (Schauspiel usw.), Meredith Nicoll (Gesang usw.), Felix Stachelhaus (Musik usw.), Gianna-Sophia Weise (Kostüm usw.)

www.team-picnic.com

Gäst:innen: Irini Aravidou (Schlagwerk), Anne Braun (Regie, Kamera & Schnitt Film), Beata Berger (Tontechnik), Chi-Chung Cheung (Produktionsleitung), Colin Hausberg (Schauspiel usw.), Marie Häusner (Bühne usw.), Lisa Hofer (Schauspiel usw.), Lola Mlačnik (Schlagwerk), Selina Peter (Produktionsassistenz)

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

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22761 Hamburg
Germany
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