Juller - Nach der Biografie des deutsch-jüdischen Fußball-Nationalspielers Julius Hirsch

Harztorwall 16
38300 Wolfenbüttel

Veranstalter: Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro, Stadtmarkt 7, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland

Tickets

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.

Veranstaltungsinfos

Nach der Biografie des deutsch-jüdischen Fußball-Nationalspielers Julius Hirsch
Ab 15 Jahren

Jeder kennt sie. Sie sind allseits berühmt, wirtschaftlich abgesichert und gesellschaftlich unabhängig – Fußballstars heute. Vor einhundert Jahren dagegen war der Fußball noch eine Randsportart. Eine erfolgreiche Karriere reichte da längst nicht aus, um für den Rest seines Lebens ausgesorgt zu haben. Aber Berühmtheiten waren erfolgreiche Fußballer auch zu dieser Zeit schon.

Einer der Helden der frühen Fußballjahre in Deutschland war der Karlsruher Vollblutstürmer Julius Hirsch, genannt »Juller«. Populär für seine gebückte Laufhaltung und gefürchtet für seine beidfüßige Schussstärke wurde er zweimal Deutscher Meister, war mehrfacher Nationalspieler und nahm 1912 an den Olympischen Spielen teil. Seine großen sportlichen Erfolge konnten dennoch nicht verhindern, dass auch er im Nationalsozialismus wegen seiner jüdischen Herkunft aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurde.

Seit 2005 würdigt der Deutsche Fußball-Bund mit dem »Julius Hirsch Preis« gesellschaftliches Engagement für Freiheit, Toleranz und Menschlichkeit.

Regie: Jürgen Zielinski
Ausstattung: Carsten Schmidt, Steffen Wieser, Doreen Winkler, Jürgen Zielinski
Besetzung: Laura Hempel, Martin Klemm, Philipp Oehme, Sven Reese, Sonia Abril Romero
Produktion: Theater der Jungen Welt Leipzig
Spieldauer: 95 Minuten

Foto: Tom Schulze

Ort der Veranstaltung

Lessingtheater
Harztorwall 16
38300 Wolfenbüttel
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

In Wolfenbüttel, der Wirkungsstätte Gotthold Ephraim Lessings, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung, existiert seit 1909 das nach ihm benannte „Lessingtheater“ und bereichert das Kulturangebot der Region seitdem mit hochklassigem Theaterprogramm.

Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.

Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.