J.S.BACH CELLOSONATEN

Radu Nagy (Violoncello) - Sabina Chukurova (Cembalo)  

Am Kupfergraben
10117 Berlin

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Event organiser: Musik in Brandenburgischen Schlössern e.V., Forstweg 69 C, 13465 Berlin, Deutschland

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Die Museumführung findet um 14.30 Uhr statt.

Rollstuhlfahrer zahlen den Normalpreis und dürfen eine kostenlose Begleitperson mitbringen. Diese Karten sind unter 0180 60 50 400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) erhältlich.
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Johann Sebastian Bach: Sonate für Violoncello und Cembalo Nr. 1 G-Dur BWV 1039
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violoncello und Cembalo Nr. 2 D-Dur BWV 1028
Johann Sebastian Bach: Sonate für Violoncello und Cembalo Nr. 3 g-moll BWV 1029

Die Kammermusik nimmt im Lebenswerk von Johann Sebastian Bach eine wichtige Stellung ein. Sie sind zum größten
Teil in seiner Köthener Zeit (1717 bis 1723) entstanden, wo er für die höfischen Instrumentalistenneue und originelle
Kompositionen zu liefern hatte. Einige Werke hat er später in Leipzig umgearbeitet. Bachs Kammermusik gehört zum
Höhepunkt dieser Gattung im Barock. Einerseits ist sie geprägt von einer meisterlichen Beherrschung der Form und des
Satzes andererseits beginnt in den Duosonaten die Ablösung des Generalbasses hin zu einem echten Dialog zweier
Instrumente: das obligate Cembalo wird gleichberechtigter Partner des Solosintruments, so in vielen seiner Violin-,
Gamben- und Flötensonaten. Seine 3 Sonaten für Viola da gamba und Cembalo, sind zwischen 1717 und 1723 in
Köthen entstanden und für den Gambisten Christian Ferdinand Abel komponiert worden. Sind als Gipfelpunkt der
Bachschen Kammermusik anzusehen. In der Originalfassung , in der sie ihre ganze Eigenart entfalten, sind sie heute
recht selten zu hören, da die Gambe nur noch von Spezialisten gespielt wird. Die beiden ersten Sonaten zeigen den 4-
sätzigen Typus der barocken Kirchensonate (langsam – schnell – langsam – schnell), den Bach bei seinen
Kammermusikwerken bevorzugt. Sie zeigen alle Vorzüge des Kammermusikstils des Meisters: expressive langsame
Sätze und kontrapunktisch anspruchsvolle Allegri. Die 3. Sonate, die konzertanter gehalten hist, zeigt dagegen den 3-
sätzigen Typus des italienischen Concerto-Typs. Die virtuosen Ecksätze beherrschen das Werk; der langsame
Mittelsatz stellt einen Ruhepunkt dar.

RADU NAGY ist Absolvent der Musikakademie Bukarest, des Leonard Sorkin International Chamber Music Institute, der
University of Wisconsin und der Northern Illinois University in DeKalb, machte er das Master in Solo-Fach und
Kammermusik in den Klassen von Wolfgang Laufer – „Fine Arts Quartet“ und Mark Johnson – „Vermeer String Quartet“.
Als Mitglied des Lipatti String Quartet Absolvent der Musikakademie Bukarest, des Leonard Sorkin International
Chamber Music Institute, der University of Wisconsin und der Northern Illinois University in DeKalb, machte er das
Master in Solo-Fach und Kammermusik in den Klassen von Wolfgang Laufer – „Fine Arts Quartet“ und Mark Johnson –
„Vermeer String Quartet“. konzertierte er in den USA und in Europa im Rahmen des Cleveland Chamber Music Festival,
Aspen Summer Festival, Colorado Music Festival, Ravenna Festival, und Amadeus Festival London. Zusammen mit
dem Ensemble Contempo Paris, sowie mit dem Dinu Lipatti Trio Berlin, trat er in der Philharmonie Berlin auf, im
Dänischen Rundfunk Kopenhagen und im Norddeutschen Rundfunk Hamburg.

SABINA CHUKUROVA wurde 1981 in Duschanbe/Tadschikistan geboren, seit 1992 lebt sie in Berlin. Sie war zunächst
Jungstudentin am Julius-Stern-Institut und studierte 2001-2006 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Klavier bei
Georg Sava. Mit dem in 1996 gegründeten Julius-Stern-Trio folgte 2004 der 3. Preis beim Kammermusikwettbewerb
„Vittorio Gui“ in Florenz; 2005 - - 2. Preis im Kammermusikwettbewerb „Trio di Trieste“ in Triest; 2005.. 2005-2008
studierte sie mit dem Trio im Kammermusik-Zusatzstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof.
Niklas Schmidt. Aus wachsendem Interesse an der Alten Musik heraus wandte sie sich dem Cembalo zu und studierte
es 2009-2014 als Hauptfach bei Mitzi Meyerson an der UdK Berlin. Das Studium schloss sie mit dem Konzertexamen
ab. Sie lebt als freischaffende Cembalistin in Berlin und widmet sich in ihrer Konzerttätigkeit der Solo- sowie der
Kammermusik- Literatur der Zeit des 16.-18 Jh.

Bild: © Staatliche Museen zu Berlin, Bode Museum / David von Becker

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Am Kupfergraben
10117 Berlin
Germany
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