J.S. Bach - Weihnachtsoratorium - Kantaten I-III

Domplatz 5 Deu-38100 Braunschweig

Tickets ab 6,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Dom Braunschweig, Domplatz 5, 38100 Braunschweig, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Mitwirkende:
Solisten
Jugendkantorei der Braunschweiger Domsingschule
Braunschweiger Domchor
Trompeterensemble Martin Weller
Dom-Sinfonie-Orchester
Leitung: Domkantor Gerd-Peter Münden

Ort der Veranstaltung

Dom St. Blasii Braunschweig
Domplatz 5
38100 Braunschweig
Deutschland
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Der Dom St. Blasii in Braunschweig zählt nicht nur wegen seiner selbst, auch wegen der großartigen Kunstwerke in seinem Inneren zu den herausragenden Basiliken Deutschlands. Von einer herzoglichen Hofkirche hat er sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil des geistlichen und kulturellen Braunschweiger Lebens entwickelt.

Heinrich der Löwe stiftete den Dom 1173 als Ausdruck seines tiefen Glaubens und seiner mächtigen Stellung im Reich, aber auch als für ihn bestimmte Grablege. Trotz der Vertreibung des Welfenherzogs durch Kaiser Barbarossa verlief der Dombau bestens und das fertige Gotteshaus wurde von seinem Erbauer mit prächtigen Schätzen ausgestattet. Nachdem der Dom zeitweise Kaiserdom war, erlosch das geistliche Leben nach der Reformation: Da der Herr des Doms zu Kaiser und Papst hielt, musste die Basilika ihre Pforten schließen, bis auch sie sich der Reformation öffnete. Zu den bedeutenden Kunstschätzen im Braunschweiger Dom zählt unter anderem der Siebenarmige Leuchter. Aus Bronze gegossen, erleuchtet der über 400 Kilogramm schwere Kerzenhalter schon seit mehr als 800 Jahren den Dom. Die Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert beeindrucken in ihrer Farbenpracht und Detailliertheit auch heute noch jeden Besucher.

Das Grabmal Heinrichs des Löwen ist bis heute im Dom erhalten geblieben. Es wurde reich geschmückt und in die Krypta gebracht, wo auch die Grablegen seiner Gemahlin, des späteren Kaisers Otto IV. und zahlreiche andere Welfenfürsten zu finden sind. Die Plastiken auf den Grabmälern entsprechend nicht der Realität, da sie erst 1235 entstanden und ihr Schöpfer Herzog und Herzogin der Welfen selbst nicht mehr kannte. Dennoch hat er ihnen mit dem Grabmal durch seine Vorstellungskraft ein Gesicht mit einzigartiger Individualität verliehen.