J.S. Bach: Johannespassion

Chor Cappella Nova  

Schloß 16
97980 Bad Mergentheim

Tickets ab 13,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stadtverwaltung Bad Mergentheim, Bahnhofsplatz 1, 97980 Bad Mergentheim, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Die Johannespassion von J. S. Bach zählt zu den bedeutendsten Vokalwerken des Komponisten und fesselt die Konzertbesucher bis auf den heutigen Tag. Eindringliche Arien und innig-würdevolle Choräle kommentieren und reflektieren die nach dem Evangelisten Johannes vorgetragene Leidensgeschichte Jesu. Der Chor ist in besonderer Weise in die dramatische Handlung eingebunden. In den sogenannten Turba-Chören spiegelt er die Haltung des Volkes und anderer Gruppierungen im biblischen Geschehen wider. Mit dem Schlusschor „Ach Herr, lass Dein lieb Engelein“ endet das großartige Passionsoratorium in österlicher Zuversicht.

Einen besonderen Akzent erfährt unsere Aufführung durch die Mitwirkung eines Orchesters auf historischen Instrumenten und Solisten, die mit der Interpretation Alter Musik besonders vertraut sind.

Maria Bernius (Würzburg), Sopran
Christian Rohrbach (Nieder-Olm), Altus
Christian Rathgeber (Mainz), Tenor
Johannes Hill (Wiesbaden), Bass (Arien)
Felix Rathgeber (Mainz), Bass (Jesusworte)
Matthias Querbach (Würzburg), Orgel
Main-Barockorchester Frankfurt
Chor Cappella Nova
Leitung: Prof. Karl Rathgeber

Ort der Veranstaltung

Schloss Bad Mergentheim
Schloß 16
97980 Bad Mergentheim
Deutschland
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Mitten in der Innenstadt liegt es, das Schloss Mergentheim, das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Im Schloss Bad Mergentheim ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten das Deutschordens Museum untergebracht. Das Schloss wurde seit dem 13. Jahrhundert als Niederlassung des Deutschen Ordens genutzt, seine Ursprünge als Wasserburg kann man noch heute erkennen.

An der großen Schlossanlage kann man deutlich die verschiedenen Bauabschnitte sehen, sie weist auch immer noch charakteristische Elemente des Mittelalters auf. Bereits im 11. Jahrhundert wird die Burg erstmals erwähnt, 1219 schenken die Besitzer, die Familie von Hohenlohe, die Wasserburg dem Deutschen Orden. Dieser erweitert sie stetig und baut sie im 18. Jahrhundert zu einem Barockschloss um. Im mittelalterlichen Teil der Anlage rund um den Bläserturm ist heute das Deutschordensmuseum untergebracht. Hier kann man nicht nur die Architektur damaliger Meister bestaunen, sondern kostbare Exponate aus der Stadtgeschichte, illustrierte Zeichnungen Eduard Mörikes, historische Puppenstuben als Dokumente der Kulturgeschichte und die umfangreiche Altertumssammlung Freiherr von Adelsheims sehen.

Nicht nur das Schloss und das Deutschordensmuseum sind einen Besuch wert, auch der Schlosspark. Schon um 1600 wird ein Hofgarten rund um das Schloss angelegt, Ende des 18. Jahrhunderts wird er dann umgestaltet. Es entsteht ein malerischer Garten im englischen Stil mit Lusthäuschen, Orangerie und Blumenparterre.