JPON Sommerkonzert - Ein Heldenleben

Das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen und Andreas Schüller  

Alter Postweg 30-38 21075 Hamburg

Tickets ab 14,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Junges Philharmonisches Orchester Niedersachsen e.V., Sanderstr. 22, 12047 Berlin, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Eine kurze Werkeinführung wird um 18:30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle stattfinden.

Programm:
Ludwig van Beethoven(1170-1827): Leonoren-Ouvertüre Nr. 3, op. 72b
Keiko Abe (*1937): Prism Rhapsody für Marimba und Orchester
Richard Strauss(1864–1949): Salomes Tanz, op. 54
Richard Strauss (1864-1949): Ein Heldenleben, op. 40

Dirigent: Andreas Schüller
Marimba: Simon Etzold

Das Junge Philharmonische Orchester Niedersachsen gibt in der Hamburger Friedrich-Ebert-Halle sein Eröffnungskonzert zur diesjährigen Sommertournee. Mit seiner besonderen und bunten Mischung aus angehenden Profis, Musikstudierenden und ambitionierten Liebhabern ist das JPON seit vielen Jahren in der deutschen Orchesterlandschaft etabliert. Unter der exzellenten musikalischen Führung des Dirigenten Andreas Schüller, Chefdirigent der Staatsoperette Dresden, bringen die 120 Musiker auch in diesem Sommer große sinfonische Werke auf die Bühne.

Den Auftakt des Abends bildet die Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 von Ludwig van Beethoven, die den Stimmungs- und Spannungsbogen der Fidelio-Oper in allen Höhen und Tiefen musikalisch nachzeichnet. In der folgenden Prism Rhapsody stellt die japanische Komponistin Keiko Abe die weit gefächerte Ausdruckspalette der Marimba in den Mittelpunkt ihres vielseitigen Klangspektakels. Dies erfordert vom Solisten Simon Etzold, Soloschlagzeuger der Dresdner Staatskapelle und langjähriges Mitglied des JPON, außerordentliche Virtuosität und musikalische Ausdrucksfähigkeit.

Anschließend wird das Publikum durch zwei Werke des Spätromantikers Richard Strauss geführt. Nach dem verführerischen Genuss der schwülen, sinnlichen Melodien aus Salomes Tanz werden die Zuhörer in der zweiten Konzerthälfte auf die Reise eines siegreichen Kämpfers und seiner Gefährtin mitgenommen: Die Tondichtung Ein Heldenleben stellt ungestüme und lyrisch-verträumte Passagen gegenüber und zeichnet sich vor allem durch die ungeheure Farbenpracht der Instrumentation aus.

Das JPON spielt frisch und mit einzigartiger Wucht. Ein außergewöhnliches Klangerlebnis zwischen Wagemut und Sicherheit, das frei ist von Alltagsroutine. Neben dem sinfonischen Sommerprogramm spielt das Orchester mehrfach im Jahr zusammen mit Kantoreien und freien Chören weitere attraktive Programme. Die Teilnahme an den Projekten, die bis auf die zweiwöchige Sommerarbeitsphase meist an einem verlängerten Wochenende stattfinden, ist für die Musiker generell kostenlos.

Das 1989 ins Leben gerufene Orchester ist seit jeher ehrenamtlich organisiert und lebt vom freiwilligen Engagement seiner Mitglieder. Neben den intensiven Proben und Konzerten auf professionellem Niveau bleibt auch viel Zeit, alte Freundschaften zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. So ist der einzigartige "JPON-Geist" entstanden, der seit über einem Vierteljahrhundert Musiker und Zuhörer in seinen Bann zieht.

„Ein starkes Kollektiv“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 2016)
„Höchste Konzentration und meisterliche Spieltechnik“ (Rheiderland-Zeitung, 2016)

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