Joseph Haydn "Die Schöpfung" - Philharmonischer Chor Herzogenaurach

Kirchenplatz Deu-91074 Herzogenaurach

Tickets ab 19,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stadt Herzogenaurach, Marktplatz 11, 91074 Herzogenaurach, Deutschland

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1. Kategorie (Reihe 2-5)

regulär

je 24,00 €

2. Kategorie (ab Reihe 6)

regulär

je 19,00 €

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je 14,00 €

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Ermäßigungsinformationen

Die Ermäßigung gilt für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre), Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte mit B-Vermerk, Arbeitslose und Inhaber des Ausweises der Herzogenauracher Tafel sowie der Bayerischen Ehrenamtskarte. Der jeweilige Nachweis ist am Einlass vorzulegen.
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Veranstaltungsinfos

Joseph Haydn (1732 – 1809)
„Die Schöpfung“
Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester, Hob XXI: 2
Text: Gottfried van Swieten nach John Milton „Paradise Lost“

„Ich weiß es nicht anders zu machen“
„Ich weiß es nicht anders zu machen“. Wie ich´s habe, so geb’ ich´s. Wenn ich aber an Gott denke, so ist mein Herz so voll Freude, daß mir die Noten wie von der Spule laufen. Und da mir Gott ein fröhliches Herz gegeben hat, so wird er mir´s schon verzeihen, wenn ich ihm fröhlich diene.” (Joseph Haydn)

Mit einem wuchtigen Orchesterschlag beginnt Haydns großes Oratorium „Die Schöpfung“, ein Werk, das die Erschaffung der Welt, das schöpferische Wirken Gottes mit musikalischen Mitteln näher zu bringen versucht. Haydns wunderbare Musik schafft einen unverdorbenen, im tiefen Sinne naiven Blick auf die Schöpfung völlig entgegensetzt der verdinglichten Sicht der Technik. Hier geht es nicht um die Verwertbarkeit der Natur, sondern um das tiefe, menschliche Staunen gegenüber der Schönheit der Schöpfung, dem Wunderwerk Gottes. Es ist eine innere Haltung, die auf den ersten Blick kindlich wirken mag, aber auch für uns Menschen des 21. Jahrhunderts heilsam sein könnte.
„Die Schöpfung“ stellt nicht allein einen entscheidenden Höhepunkt in der kompositorischen Laufbahn Joseph Haydns dar, sondern markiert gleichzeitig eine maßstabsetzende Zäsur in der Geschichte des Oratoriums überhaupt. Die Handlung ist nach Vorbild von Georg Friedrich Händel dreigeteilt. Der erste Teil schildert mit der Erschaffung der Erde, der Pflanzen und des Firmaments die ersten vier Tage der Schöpfung, im zweiten Teil kommen die Geschöpfe hinzu. Der dritte Teil thematisiert das Leben der ersten Menschen Adam und Eva und gipfelt – und damit das gesamte Oratorium – in zwei abschließenden großen Lob- und Dankeschören.
Der Text, nach einem englischen Original übersetzt vom Präfekten der Wiener Hofbibliothek Baron van Swieten, vereint die Prosatexte der Schöpfungsgeschichte in der Übersetzung der Luther-Bibel mit betrachtenden und kommentierenden Auszügen aus John Miltons „Paradise Lost“.

Sonstiges:
Öffentliche Generalprobe am Sonntag, 22. Oktober 2017, um 12.30 Uhr

Ausführende:
Philharmonischer Chor Herzogenaurach
Vogtland Philharmonie
Claudia Stollenwerk-Schmitt (Sopran)
Stephen Chambers (Tenor)
Julian Orlishausen (Bass)
Leitung: Ronald Scheuer

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