Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, Op. 45 - Alpirsbacher Klosterkonzerte

Sopran: Jeannett Bühler, Barithon: Thomas Gropper, Alpirsbacher Kantorei  

Klosterplatz
72275 Alpirsbach

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Evang. Kirchengemeinde-Alpirsbach, Klosterplatz 2/1, 72275 Alpirsbach, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Alpirsbacher Kantorei, Kath. Kirchenchor Vaterstetten, Cappella Vivace, Leitung: Carmen Jauch Die Idee zu diesem Requiem hat Brahms über mehr als ein Jahrzehnt beschäftigt. 1856 stirbt sein verehrter Freund und Förderer Robert Schuhmann. Wenig später beginnt Brahms mit der Auswahl biblischer Texte für eine große Trauer-Kantate. Doch die entscheidende kompositorische Arbeit vollbringt er erst zehn Jahre später. Im Februar 1865 stirbt Johanna Henrike Christiane Brahms, die Mutter des Komponisten. Am Karfreitag des Jahres 1868 erlebt Brahms´ Requiem - damals noch aus sechs Sätzen bestehend - seine Uraufführung, im Dom zu Bremen. Das Publikum ist begeistert. Die Kritiker sind es auch. So schreibt Eduard Hanslik aus Wien: \"Seit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden was auf diesem Gebiete sich neben Brahms´ deutsches Requiem zu stellen vermag!\"

Ort der Veranstaltung

Kloster Alpirsbach
Klosterplatz 1
72275 Alpirsbach
Deutschland
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Im malerischen Kinzigtal liegt mit dem Kloster Alpirsbach eines der eindrucksvollsten und schönsten Beispiele für cluniazensische Reformarchitektur. Faszinierende Einblicke in klösterliches Leben, den Geist der Vergangenheit spüren und sich von uralten Mauern faszinieren lassen: Ein Besuch im Kloster Alpirsbach mit seinem bedeutenden Klostermuseum ist ein einzigartiges Erlebnis. Neben dem Museumsbetrieb ist das Kloster auch ein beliebter Veranstaltungsort. Vor allem die überregional bekannten Kreuzgangkonzerte bieten ein ganz besonderes Klangerlebnis, das von der Stimmung der historischen Gemäuer bestimmt wird.

Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.

Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.