Johanna Seitz, Barockharfe | Christoph Mayer, Barockvioline

„John, come kiss me now!“ – Spirit & Pleasure goes Folk  

Wilhelmstraße
79379 Müllheim

Tickets ab 13,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stadt Müllheim, Wilhelmstraße 14, 79379 Müllheim, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Johanna Seitz studierte Konzertharfe in Wuppertal und Essen, Barockharfe in Den Haag und Mailand. Ihr Interesse gilt dem Spielen und Erforschen vor allem historischer Harfen sowie der Suche nach originaler Harfenmusik. Als Solistin ist sie Gast auf vielen Festivals in Europa, im Nahen Osten, in Asien und Afrika, dokumentiert durch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen.
Mittlerweile besitzt sie eine große Sammlung an Harfen vom Mittelalter bis zu den frühen Pedalharfen, die je nach Programm und Repertoire im Konzert zu hören sind.

Christoph Mayer erhielt seine geigerische Ausbildung an den Musikhochschulen in München und Köln. Eine intensive Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis führte zur Mitwirkung in den meisten renommierten deutschen Barockorchestern, nicht zuletzt im Ensemble „musica antiqua köln“, mit dem er mehrere Jahre auch kammermusikalisch in zahlreichen Konzerten und vielen Aufnahmen zu hören war.
Mayer ist gefragter Dozent für historische Aufführungspraxis auf Kursen und Seminaren. Er ist Art Director des Festival BAROQUE & CLASSIC Nizhny Novgorod.

4. Konzert-Abo Saison 2017/2018

Ort der Veranstaltung

Martinskirche
Wilhelmstr. 12
79379 Müllheim
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Seit mehr als achthundert Jahren erhebt sich der Turm der Martinskirche über der Innenstadt Müllheims. Als älteste Kirche der Stadt und der anzunehmende Siedlungskern ist sie eines der kulturhistorisch bedeutendsten Gebäude Müllheims und auch für Kunstliebhaber in historischer Hinsicht besonders interessant. Seit 1981 wird das Gotteshaus als einzigartiger Konzertraum genutzt, in dem die Musik ihre Wirkung durch das außergewöhnliche Ambiente besonders gut entfalten kann.

Bis ins 8. Jahrhundert lässt sich die Geschichte der Martinskirche zurückverfolgen: Zu jener Zeit stand hier eine kleine Holzkirche, die im 11. Jahrhundert durch ein Gotteshaus aus Stein ersetzt wurde. Doch noch weit vorher begann die Besiedlung, die Kirche wurde auf den Überresten eines römischen Gebäudes errichtet. Ältester Teil des heutigen Gebäudes ist der Turm aus dem 12. Jahrhundert, in dem sich ein kunstvoller Malereienzyklus mit Darstellungen des Jüngsten Gerichts befindet. Seit dem späten Mittelalter hat die Martinskirche ihr Äußeres nicht mehr maßgeblich verändert.

Ende des 16. Jahrhunderts erhielt das Gotteshaus eine umfangreiche Dekoration im Stil deutschen Frühbarocks. Dazu gehörte vor allem die Bemalung im Inneren, die eine Säulengliederung darstellt und ornamentale Fensterumrahmungen beinhaltet. Als einzigartiger Kirchenschmuck im badischen Südwesten sorgt die Bemalung im Zusammenspiel mit Raum und Licht für den Eindruck stiller Schönheit und schlichter Eleganz, der die Martinskirche so besonders macht. Wegen ihrer großartigen Akustik ist die Martinskirche ein beliebter Konzertraum, aber auch Ausstellungen und anderweitige Kulturveranstaltungen finden hier einen würdevollen Rahmen.