Jeanine Thorpe und Lukas Rommelspacher: Duo Recital

Jeanine Thorpe (Violine) und Lukas Rommelspacher (Klavier)  

Schloss 1
35037 Marburg

Tickets from €22.00
Concessions available

Event organiser: Marburger Musikfreunde e.V., Leopold-Lucas-Str. 35a, 35037 Marburg, Deutschland

Tickets


Event info

Jeanine Thorpe - Violine
Lukas Rommelspacher - Klavier

***PROGRAMM***
Franz Schubert: Sonatine D-Dur, op. 137 Nr. 1
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine c-Moll, op. 30
Sergei Prokofieff: Violinsonate Nr. 1, f-Moll, op. 80

***TRANSFER ZUM SCHLOSS***
Für dieses Konzert wird bei Erwerb des Zusatzangebots "Konzert & Transfer" am Ende des Bestellvorgangs ein Transfer vor und nach dem Konzert bereitgestellt. Die Sammeltaxen fahren pünktlich 45 Minuten vor Konzertbeginn am Georg-Gassmann-Stadion ab und im Anschluss an das Konzert wieder dorthin zurück. Bitte wählen Sie zunächst die Preisstufe Ihrer Konzertkarte aus. Die Buchung dieser Zusatzoption erfolgt erst im Warenkorb.

***MENÜ IM BÜCKINGSGARTEN***
Bei Erwerb des Zusatzangebots "Konzert & Menü" am Ende des Bestellvorgangs erhalten Sie zusätzlich zur Konzertkarte ein Abendessen im Innenbereich des Restaurants Bückingsgarten. Nach dem Konzert, etwa um 20 Uhr, wird Ihnen dort ein Drei-Gänge-Menü serviert. Getränke sind im Preis nicht inbegriffen. Bitte wählen Sie zunächst die Preisstufe Ihrer Konzertkarte aus. Die Buchung dieser Zusatzoption erfolgt erst im Warenkorb.

***JEANINE THORPE***
Jeanine Thorpe, gebürtige Engländerin, begann mit sechs Jahren das Geigenspiel und studierte bereits mit acht Jahren als Jungstudentin an der Royal Academy of Music in London. Als Studentin besuchte sie u. a. die Klasse von Prof. David Takeno. Zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Mistislav Rostropovich und Igor Ozim ergänzten ihre Ausbildung.
Während ihres Studiums in London gewann sie mehrere internationale Preise als Solistin. U. a. wurde sie als jüngste Westeuropäerin bei dem Remember Enescu international Violin Competion in Rumänien mit dem ersten Preis bedacht und gewann die Goldmedaille des Londoner International Concerto Competition. 2005 wurde ihr der Preis „Student of the year“ von der European String Teacher Association (ESTA) auf Malta gegeben. Es folgten Konzerte als Solistin in ganz Europa, u. a. mit den Violinkonzerten von Edward Elgar, Ludwig van Beethoven, Sergei Prokofjew und Benjamin Britten. 2013 gewann Thorpe die Bronzmedaille bei der Henryk Szeryng International Violin Competition in Mexiko. Nach ihrem Erfolg gab sie weitere Konzerte (Beethoven, Tschaikowski und Sibelius) mit dem Orquesta Sinfónica del Estado de México unter der Leitung von Dirigenten wie Tan Lihua, Generalmusikdirektor des Beijing Symphony Orchestra.
Als begeisterte Kammermusikerin bereiste Thorpe, u. a. mit dem Emsland Ensemble, Asien und Südamerika. Im Rahmen dieser Konzerttourneen gab sie Meisterkurse in Chile, Brasilien und Bolivien.
Seit mehreren Jahren ist Jeanine Thorpe eine gefragte Konzertmeisterin. Feste Engagements bei den Stuttgartern Philharmonikern und der Philharmonie Dresden sowie viele weitere Auftritte als Gastkonzertmeisterin liegen bereits hinter ihr.

***LUKAS ROMMELSPACHER***
Der Dirigent und Pianist Lukas Rommelspacher (*1992) ist seit der Spielzeit 2018/2019 als Solorepetitor an der Oper Frankfurt tätig. Seine musikalische Laufbahn begann er an der Musikschule Marburg bei Charlotte Schmidt-Schön und am Dr. Hoch’s Konservatorium bei Wolfgang Hess in Frankfurt, bevor er in die Klavierklasse von Axel Gremmelspacher an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wechselte. Sein Studium beendete er im Sommer 2018 an der Musikhochschule Freiburg in der Klasse von Eric Le Sage. Meisterkurse bei Gilead Mishory, Markus Bellheim, Helmut Deutsch und John Perry sowie der Unterricht bei Eugen Wangler (Korrepetition) und Uwe Sandner (Dirigieren) runden seine Ausbildung ab. Ab dem Sommer­semester 2014 bis Oktober 2018 war er Dirigent der Jungen Marburger Philharmonie. Weitere Engagements führten ihn unter anderem an die Alte Oper Frankfurt, zum Concerto armonico Freiburg, zum Kammerorchester Basel, zur Camerata Vocale Freiburg und an die Oper Frankfurt. Seit 2015 ist er außerdem Dozent beim Internationalen Arbeitskreis für Musik e. V. Erst kürzlich trat er als musikalischer Leiter der „Liebestod“-Produktion im Rahmen des Festivals Junger Künstler Bayreuth in Erscheinung.
Rommelspachers Konzerttätig­keiten als Pianist erstrecken sich über ganz Deutschland. Er trat solistisch unter anderem mit dem Studentenorchester des Dr. Hoch’s Konservatorium, der Jungen Hessischen Philharmonie, dem Deutschen Jugendkammerchor und dem Collegium musicum Berlin auf und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Winfried Toll oder Frieder Bernius zusammen. Bereits zum wiederholten Mal wurde er 2018 zum Rheingau Musik Festival eingeladen. Konzert­reisen mit verschiedenen Ensembles führten ihn nach Frankreich, Finnland, Polen und in die Schweiz.
Neben weiteren Engagements freut er sich besonders auf die Aufführung des ersten Klavier­konzerts von Johannes Brahms mit den Jungen Sinfonikern Frankfurt sowie mit dem Orchester Berliner Musikfreunde in der Berliner Philharmonie im Februar und März 2019.

Foto: Bettina Lockmann, Hans-Jörg Ringsberg

Location

Landgrafenschloss Marburg
Landgraf-Philipp-Straße 1
35037 Marburg
Germany
Plan route
Image of the venue

Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.

Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.

Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.