Jasmin-Isabel Kühne (Harfe): Kontraste

Jasmin-Isabel Kühne (Harfe)  

Martinistr. 2 Deutschland-48268 Greven

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Veranstalter: GWK, Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Makellose Spieltechnik, Farbenreichtum, Expressivität: Wer Jasmin-Isabel Kühne hört, erkennt, warum ihr Instrument fasziniert. Ein Abend der Kontraste: Nach dem barocken Einstieg mit der Lautensuite von Bach, in deren Kunsttänzen sich Französisches und Italienisches mischt, springt die mehrfach ausgezeichnete Harfenistin ins 20. Jh. An die Bachsche Transparenz knüpft sie mit der technisch und musikalisch eminent anspruchsvollen Solosuite Brittens an, einem Schlüsselwerk der Harfenliteratur, das allerdings das gängige Klischee der Harfe nicht bedient. So sind Glissandi und Kaskaden auf ein Minimum reduziert, zumeist erklingen Einzeltöne – wie Juwelen. Im Kontrast dazu Henriette Reniés „Pièce“. Die berühmte Harfenvirtuosin und Komponistin entdeckte für die Harfe eine neue Klangfülle und Resonanzkraft, als sie, Franz Liszt vergleichbar, in symphonischem Stil komponierte. Höchste Ansprüche an Musikalität und Virtuosität auch bei Holliger. Stellt der Komponist in der „Aria“ seiner Partita seine Idee einer vollkommenen Verschmelzung des Klanges vor, so beschließt er sie einstimmig – in der schönsten Klanglage der Harfe. Stürmisch dann das „Poème“ Paul Ben-Haims, eines der bedeutendsten Komponisten Israels. Indem er europäische und orientalische Elemente zu einem ganz eigenen Stil verband, schuf er die Grundlage für eine nationalisraelische Musik. Auch Jasmin-Isabel Kühne trägt dazu bei, Ben-Haim, der aus Deutschland vor den Nazis fliehen musste, in seinem Herkunftsland zu entdecken. Sein „Gedicht“ für Harfe ist voller Bewegung und Drama. Ein Sturm.

Programm:
Johann Seb. Bach (1685–1750): Suite e-Moll für Laute, BWV 996
Benjamin Britten (1913–1976): Suite for Harp, op. 83
Henriette Renié (1875–1956): Pièce Symphonique
Heinz Holliger (*1939): Partita II für Harfe (2004)
Paul Ben-Haim (1897–1984): Poem for Harp (1959)

Foto: (c) Neda Navaee

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