J. S. Bach: h-Moll Messe - J. S. Bach: h-Moll Messe

Christuskantorei Freiburg  

Maienstraße 2
79102 Freiburg im Breisgau

Tickets ab 16,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Christuskantorei Freiburg, Maienstraße 2, 79102 Freiburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

J. S: Bach: h-Moll-Messe, BWV 232

Miriam Feuersinger, Sopran
Alexandra Rawohl, Mezzosporan
Franz Vitzthum, Altus
Hans-Jörg Mammel, Tenor
Markus Flaig, Bass

Kammerorchester der Christuskirche
Christuskantorei Freiburg
Leitung: Hae-Kyung Jung

Der zweite Beitrag der Christuskantorei zum Reformationsjubiläum ist einer der bedeutendsten Kompositionen der geistlichen Musik gewidmet und steht ganz im Zeichen der Ökumene. Die Messe in h-Moll ist das letzte große Vokalwerk Johann Sebastian Bachs und seine einzige Komposition, der das vollständige Ordinarium des lateinischen Messtextes zugrunde liegt.
Mit der Reformation brach die Tradition der lateinischen Kirchenmusik in den evangelischen Kirchen nicht ab, aber sie wurde erheblich weniger praktiziert oder komponiert. Auch Johann Sebastian Bach hinterließ aus der Zeit vor Leipzig nur eine einzige lateinische Komposition. Allerdings gibt es von Bach verschiedene Abschriften lateinischer Messkompositionen anderer Komponisten, darunter vier- bis sechsstimmige A-cappella-Messen von Palestrina oder Francesco Gasparini sowie konzertante Orchestermessen von Marco Giuseppe Peranda oder von Antonio Lotti. Denn an hohen kirchlichen Feiertagen war in den Leipziger Hauptkirchen die figurale Aufführung des lateinischen Kyrie und Gloria sowie des Sanctus (ohne Hosanna und Benedictus) als mehrstimmige Chormusik üblich.
Carl Friedrich Zelter, der in Berlin mit seiner Sing-Akademie 1811 verschiedene Teile und 1813 die gesamte Messe in h-Moll probte, pries sie als „das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“ (1811). Hans Georg Nägelis Einladung zur Subskription des Erstdrucks im Jahr 1818 trug den Titel „Ankündigung des größten musikalischen Kunstwerks aller Zeiten und Völker“.

Ort der Veranstaltung

Christuskirche
Maienstr. 2
79102 Freiburg im Breisgau
Deutschland
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Als eine der ersten protestantischen Kirchen Freiburgs wurde die Christuskirche Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Ihr hoher Turm ist seitdem Zeugnis der größer werdenden Anzahl der Protestanten in der bis dahin katholisch geprägten Stadt.

Geweiht wurde die ausschließlich aus Spenden der Gemeinde finanzierte Christuskirche 1891. Als Emporenkirche ist sie, auch von außen durch die Wandgliederung, als typisch evangelischer Kirchenbau erkennbar. Erbaut aus grünem Sandstein und mit Elementen italienischer Renaissance passt sie sich auch architektonisch in das sie umgebende Gründerzeit-Viertel ein. Der hohe Turm war dabei Voraussetzung für den Kirchenbau, er sollte dazu beitragen, das Stadtbild Freiburgs durch Turmbauten zu prägen.

Seit vielen Jahrzehnten ist die Christuskirche eine beliebte Konzertkirche, nicht nur für die Christuskantorei und die Kinder- und Jugendchöre, die in der Gemeinde beheimatet sind, sondern auch für viele andere musikalische Veranstaltungen in großer und kleiner Besetzung. Im Zuge der aufwendigen und umfassenden Neugestaltung des Innenraums in den Jahren 2015/2016 wurde die legendäre Akustik der Kirche erhalten, und gleichzeitig wurde der Altarraum noch mehr ins Zentrum gerückt. Durch einen teilweise Rückbau der Empore und andere bauliche Maßnahmen sowie durch eine neue Bestuhlung wurde die Sicht von der Empore und von den Plätzen in den Seitenschiffen deutlich verbessert, so dass nunmehr alle Plätze eine intensive Teilhabe am Geschehen ermöglichen.