Internationales Heinrich-Schütz-Fest Marburg - Psalmkompositionen für Orgel

KMD Friedhelm Flamme  

Elisabethstr. 3 Deu-35037 Marburg

Tickets ab 15,00 €

Veranstalter: Kasseler Musiktage e.V., Heinrich-Schütz-Allee 35, 34131 Kassel, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

„Heinrich Schütz und die Psalmkomposition im Reformationszeitalter“

Zum 500. Reformationsjubiläum 2017 kommt die Internationale Heinrich-Schütz-Gesellschaft nach 1972 und 1993 zum dritten Mal in die Stadt, in der Heinrich Schütz von 1608 bis 1609 an der juristischen Fakultät studierte, nachdem er zuvor in Kassel am Hofe von Landgraf Moritz dem Gelehrten die Schule besucht hatte.

Im Zentrum des Marburger Festes steht das Thema „Psalm-Kompositionen im Reformationszeitalter und bei Heinrich Schütz“. Es bildet den Fokus verschiedener Konzertprogramme mit Interpreten von internationaler Geltung, und es wird im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposions beleuchtet. Außerdem stehen auf dem Programm des Schütz-Festes ein Chorprojekt, Exkursionen sowie eine kulturhistorische Ausstellung im Hessischen Staatsarchiv über „Musik des Reformationszeitalters in Hessen“.

Die Organisatoren wünschen allen Teilnehmern des Marburger Schütz-Festes eindrucksvolle Erlebnisse mit vielen Anregungen und zahlreichen Begegnungen.

Ort der Veranstaltung

Elisabethkirche zu Marburg
Elisabethstraße 3
35037 Marburg
Deutschland
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Erbaut wurde die Elisabethkirche als erste rein gotische Kirche Deutschlands und nimmt so architektonisch einen hohen Rang ein. Doch nicht nur wegen ihrer kunstgeschichtlichen Bedeutung, auch wegen der hier verwahrten Reliquie der Heiligen Elisabeth ist die Wallfahrtskirche am Fuße des Marburger Schlossberges ein absoluter Besuchermagnet.

Erbaut wurde die Kirche ab 1235, dem Jahr der Heiligsprechung Elisabeths von Thüringen, deren Gebeine in der Sakristei aufbewahrt werden. Als erste rein gotische Hallenkirche war die Elisabethkirche Inspiration für Kirchenbauten in ganz Deutschland. Ihre Bauzeit war dabei mit mehr als 50 Jahren relativ lang, doch trotzdem ist sie in sich vollkommen aufeinander abgestimmt: Der dreischiffige Sandsteinbau beeindruckt durch seine schiere Größe. 20 Meter hohe Gewölbe beschließen den Raum nach oben hin, der Hochaltar aus dem Jahr 1290 ist ebenfalls aus Sandstein gefertigt und fügt sich so harmonisch in das imposante Gesamtbild. Die gotischen Glasfenster hinter dem Altar sind allesamt wunderschöne und bedeutende Werke der Glasmalerei.

Die Sakristei präsentiert sich als faszinierender Ort, farbenfroh und architektonisch beeindruckend, und ist eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten des Mittelalters. Der goldene Schrein, der die Gebeine der Heiligen in sich birgt, ist der wertvollste Schatz der Kirche. Reich geschmückt mit goldenen Reliefs zeigt er Figuren der Apostel und Jesu Christi, ebenso auch Darstellungen aus dem Leben Elisabeths.