Internationale Musiktage Dom zu Speyer 2018 - Claudio Monteverdi (1543-1612) - Marienvesper (1610)

Domplatz
67346 Speyer

Tickets ab 20,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Dommusik Speyer, Hasenpfuhlstr. 33b, 67346 Speyer, Deutschland

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je 20,00 €

Ermäßigt

je 15,00 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Die Tages- / Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Konzerte in der Krypta des Doms sind leider nicht geeignet für mobilitätseingeschränkte Gäste, da ca. 40 Stufen ohne Hilfen zu überwinden sind.
Eintrittskarten, die zehn Minuten vor Vorstellungsbeginn noch nicht verkauft worden sind, können von Schülern und Studierenden zum Sonderpreis von fünf Euro erworben werden. Dies gilt für alle angebotenen Kategorien.

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, FSJler, BUFDIs, Schwerbehinderte sowie Sozialleistungsempfänger. Ein entsprechender Nachweis ist am Einlass unaufgefordert vorzuweisen.

Ermäßigungen gelten außerdem für Gruppen ab 20 Personen. Gruppen erhalten stets gesammelt Einlass.

Karten für Schwerbehinderte/Rollstuhlfahrer und deren Begleitperson sind an folgender Verkaufsstelle erhältlich:

Dom-Info Speyer (Dom-Besucherzentrum)
Domplatz 1B
67346 Speyer

E-Mail: dommusik@bistum-speyer.de
Telefonische Auskunft: 06232/100 93 10
Lieferart
Postversand

Veranstaltungsinfos

Samstag, 15. September 2018, 20:00 Uhr
Antonín Leopold Dvořák (1841-1904)
Stabat Mater, op. 28
Talia Or, Sopran
Marion Eckstein, Alt
Mirko Roschkowski, Tenor
Christof Fischesser, Bass
Mädchenchor am Dom zu Speyer
Speyerer Domsingknaben
Domchor Speyer
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz


Sonntag, 16. September 2018, 20:00 Uhr
Musik des Mittelalters in der Krypta des Domes
in Zusammenarbeit mit der Reihe „Via mediaeval“


Dienstag, 18. September 2018, 20:00 Uhr
Paul Hindemith (1895-1963)
Das Marienleben, op. 27
Liederzyklus nach Gedichten von Rainer Maria Rilke
Juliane Banse (Sopran) und
Martin Helmchen (Klavier)


Donnerstag, 20. September 2018, 20:00 Uhr
Der Engel sprach zu Maria…
Barocke Kammermusik in der Krypta von Hassler,
Pachelbel, Monteverdi, Purcell, u.a.
Margaret Hunter (Sopran), Marais Consort


Samstag, 22. September 2018, 20:00 Uhr
Claudio Monteverdi (1543-1612)
Marienvesper (1610)
Capella Spirensis, Barockorchester L´ arpa festante


Mittwoch, 26. September 2018, 20:00 Uhr
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)
Rosenkranzsonaten
Christine Rox und Hans-Joachim Berg (Violinen)


Freitag, 28. September 2018, 20:00 Uhr
Helge Burggrabe (*1973)
STELLA MARIS – BLAUES ORATORIUM
Mit Musik, Sprache, WasserKlangBildern
und Lichtkunst
Julia Jentsch (Rezitation),
Anne Bierwirth (Mezzosopran),
Olivia Jeremias (Cello),
Markus Eichenlaub (Orgel),
Alexander Lauterwasser (WasserKlangBilder),
Michael Suhr (Licht),
Vokalensemble Dom zu Speyer

Ort der Veranstaltung

Kaiserdom
Domplatz
67346 Speyer
Deutschland
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Groß und mächtig ragt der Speyerer Kaiserdom über den Dächern der Stadt auf. Seit 1000 Jahren zieht er Gläubige in die Stadt am Rhein und ist heute der geistliche Mittelpunkt der Diözese Speyer. Das Gotteshaus, das 1981 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, gilt als größte erhaltene romanische Kirche überhaupt und gibt Zeugnis großartiger mittelalterlicher Baukunst.

Irgendwann in den 1020er-Jahren begann Konrad II. mit dem Bau des Doms. Sein erklärtes Ziel: Die größte Kirche der Epoche errichten. Nach nur 30 Jahren wurde der Bau im Jahr 1061 eingeweiht und machte das damals kleine Speyer zu einem machtvollen Städtchen auf der religiösen Landkarte des Mittelalters. Auf Anregung Heinrich IV. wurde die monumentale Kirche ausgebaut und erweitert: Erstmals in der Architektur verwirklichten Baumeister eine umlaufende Galerie, die Architektur der Kathedrale war richtungsweisend. Seine heutige Bedeutung erhält der Speyerer Dom nicht nur durch den Sitz der Diözese, sondern auch durch die Grabmäler zahlreichen salischer, staufischer und habsburgischer Könige und Bischöfe. Diese sind in der Krypta, die bis heute unverändert erhalten geblieben ist, Besuchern zugänglich. Die Geschichte des Kaiserdoms zu Speyer ist zugleich auch eine Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau und spiegelt so auch die Machtverhältnisse im Land. So hat der Dom nach der Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg im Zuge der Restaurierung durch Ludwig I. Malereien im Innenraum erhalten, von denen heute noch ein Marienzyklus zu bewundern ist.

Nicht nur zahlreichen Gläubigen dient der Kaiserdom zu Speyer als Stätte der Andacht, der Ruhe und des Gebets, auch hunderte Touristen bestaunen täglich die der Gottesmutter Maria und dem heiligen Stephanus geweihte Kathedrale. Im Kaiserdom findet neben einem Mittagsgebet auch regelmäßig die Heilige Messe statt. Doch auch neben der sakralen Nutzung ist der Dom in Führungen Besuchern zugänglich und wird auch wegen der Akustik häufig für Konzerte genutzt. Die besondere Verkündigungskraft der Musik kommt so nicht nur in der Liturgie, sondern auch ganz weltlich zum Tragen und strahlt über die gesamte Region hinaus.