Inka Meyer - Der Teufel trägt Parka


Tickets ab 19,70 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Unterhaus Mainz, Münsterstr. 7, 55116 Mainz, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Hochkomisches Plädoyer gegen den Wahnsinn der Schönheitsindustrie
für eine entspannte Weiblichkeit

Die Botschaft der Mode- und Kosmetikbranche ist klar: "Frauen, Ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett, habt zu viele Haare ." Um diesem Makel zu entgehen, klatschen sich schon Grundschülerinnen so viel Wimperntusche ins Gesicht, daß sie, an der Schulbank sitzend, vornüberkippen. Und der 80jährige Senior führt stolz seine kanariengelbe Hippie-Jeans spazieren, daß man sich fragt: "Hat der Mann 'n Schlag oder 'n Anfall?" Ist doch wahr. Vieles, was wir tragen, ist untragbar, erschreckt nur die Katze und regt die Nierenfunktion des Hundes an.
Das alles wird von den Modekonzernen gestickt eingefädelt, damit sich ihre Gucci-Taschen mit unserer Kohle füllen. Die Chemie in den Schuhen macht uns krank, durch die Ananas-Diät sind wir ungenießbar. Aber mit dem Weizengras-Smoothie in der Hand hetzen wir weiter, jedem Beauty-Trend hinterher. Und am Ende sind wir schön. Schön blöd. Doch wenn wir an die 9jährige Näherin in Bangladesch denken, sollten wir eigentlich gar nicht mehr in den Spiegel schauen!
"Der Teufel trägt Parka" – das neue Kabarettsolo von Inka Meyer: witzig-frech, relevant, politisch – trotzdem komisch, vor allem brillant recherchiert. Und dieses satirische Schmuckstück begeistert natürlich auch die Herren der Schöpfung. Denn auch für Männer gilt: "Schlägt der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten." Außerdem gibt's hier endlich die Antwort auf Adams uralte Frage: "Was treibt diese Frau eigentlich so lange im Bad?"


Foto: Simon Büttner

www.inkameyer.de

Ort der Veranstaltung

unterhaus - Mainzer Forum-Theater gGmbH
Münsterstraße 7
55116 Mainz
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Mainzer unterhaus ist einer der bedeutendsten Orte im Bereich der deutschen Kleinkunst. Beim Mainzer Forum Theater geben sich „alte Hasen“ der Kleinkunstszene und Newcomer gleichermaßen die Ehre.

Auf zwei Bühnen wird im unterhaus in Mainz ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm im Bereich Kabarett, Comedy sowie Lied und Chanson angeboten und zieht sein Publikum weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus an. Die eigene Theater-Kneipe „Entrée“ sorgt im unterhaus für das leibliche Wohl der Gäste. Seit der Eröffnung 1966 läutet zu Beginn einer Vorführung die bekannte unterhaus-Glocke. Hanns Dieter Hüsch, einer der ersten Gastspieler des unterhauses, läutete diese 1971 zum ersten Mal vor seiner Vorstellung der gekenterten „arche nova“. Gleichzeitig wurde die Glocke auch ein Symbol für den Deutschen Kleinkunstpreis, der 1972 zum ersten Mal vom Mainzer Forum Theater verliehen wurde und seither als die bedeutendste Auszeichnung im Bereich Kabarett, Chanson/Lied/Musik sowie Kleinkunst gilt. Gründer des unterhauses sind Artur Bergk, Tontechniker und erster hauptamtlicher Mitarbeiter des unterhauses, Renate Fritz-Schillo, Schauspielerin und Regisseurin sowie der ehemalige ZDF Redakteur Carl-Friedrich (Ce-eff) Krüger.

Das Mainzer unterhaus ist ein Urgestein der deutschen Kleinkunst und nicht nur aus diesem Grund einen Besuch wert. Es bietet Kabarett und Theater auf höchstem Niveau in unvergesslicher Atmosphäre.