In der Reihe classicYoungstRs 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

D. Udovichenko, B. Mitterbauer, Jeremias Fliedl, Dominik Wagner, Mara Mednik  

Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg

Tickets ab 27,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikförderung classic e.V., Eppendorfer Weg 58, 20259 Hamburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Dimitry Udovichenko, Violine
Benedict Mitterbauer, Viola
Jeremias Fliedl, Violoncello
Dominik Wagner, Kontrabass
Mara Mednik, Klavier

Programm

Gioacchino Rossini (1792-1868)
"Al suo amico Salomons" Duett für Violoncello und Kontrabass D-Dur

Eugène Ysaÿe (1892-1973)
Sonate für Violine solo Nr. 1 g-Moll op. 27

Teppo Hauta-aho (1941)
Kadenza für Kontrabass solo

Niccolò Paganini (1782-1840)
aus 24 Capricen für Violine solo op. 1 Nr. 24 a-Moll

Johan Halvorsen (1864-1935)
Passacaglia für Violine und Viola g-Moll nach Georg Friedrich Händel Cembalosuite Nr. 7 HWV 432

Franz Schubert (1797-1828)
"Forellenquintett" Quintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier A-Dur op. posth 114, D 667

Im Rahmen des Podiums "classicYoungstRs" studieren wieder junge preisgekrönte Nachwuchsmusiker außergewöhnliche Werke für das Hamburger Kammermusikfest ein und nehmen diese in ihr Repertoire auf.

Das im brillanten Stil komponierte Duett für Violoncello und Kontrabass D-Dur von Gioacchino Rossini ist ein ruhiges und sehr kammermusikalisches Werk für 2 Instrumente, die selten im solistischen Zusammenspiel dargeboten werden. Eugène Ysaÿe komponierte in einer Zeit, in der Barock und die Moderne noch in Verbindung standen. In seiner 1. Sonate huldigt er dem großen Vorbild J.S. Bach und setzt Bezüge zu dessen g-Moll-Sonate (BWV 1001). Der finnische Kontrabassist und Komponist Teppo Hauta-aho (Jahrgang 1941) ist in allen moderneren Stilen zu Hause, bis hin zum Jazz und zur zeitgenössischen Klassik. Vertrauter erklingt danach aus den 24 Capricen für Violine solo op. 1 von Paganini die berühmte und hoch virtuose Nr. 24 in a-Moll. Der 1. Teil des Konzertes endet mit Halvorsens Passacaglia für Violine und Viola g-Moll, einem stimmungsvollen barocken Tanz nach Georg Friedrich Händels Cembalosuite Nr. 7 HWV 432. Der zweite Teil des Konzertes gehört alleine Schuberts "Forellenquintett", das Grand Quintuor für Piano-forte, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Es gehört zu den beliebtesten Kammermusikwerken der Klassik. Es ist so hell und heiter, es strahlt wie kaum ein zweites unter den reifen Werken Schuberts.

Ort der Veranstaltung

Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Laieszhalle beeindruckt in vielerlei Hinsicht: Mit einer langen Tradition, ihrer prachtvollen Architektur und einem vielfältigen Musikleben ist sie zur wichtigsten Adresse für Konzertveranstaltungen in Hamburg avanciert.

Die 1908 eröffnete, neobarocke Halle galt lange Zeit als das modernste Konzerthaus Deutschlands. In ihrem größten Saal können bis zu 2025 Zuschauer Platz nehmen und in den Genuss erstklassiger Konzerte kommen. Regelmäßig spielen hier verschiedene renommierte Orchester und Ensembles wie beispielsweise die Hamburger Symphoniker. Schon die großen Stars der Klassik wie Richard Strauss oder Igor Strawinsky gaben sich einst in der Laeiszhalle die Ehre. Für Veranstaltungen in kleinerem Rahmen bieten ein Saal mit 639 Plätzen, eine Studiobühne sowie ein Foyer mit 80 Tischplätzen die perfekten Bedingungen. So finden hier neben Konzerten auch interessante Lesungen oder Vorträge statt.

Über 400.000 Besucher jährlich beweisen: Die Laeiszhalle ist zweifelsohne das musikalische Zentrum Hamburgs und ein absoluter Garant für hochkarätigen Konzertgenuss.