Igor Levit


Tickets ab 25,00 €

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr, Brunnenstraße 8, 45128 Essen, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

„Welch ein Abend!“, jubelte Jürgen Kesting 2018 in der FAZ über Igor Levits Auftritt bei den Salzburger Festspielen, „Welch ein grandioser Abend! Welch ein unfasslicher Abend!“ Der 31-jährige Pianist hat längst den Sprung in die absolute Weltelite der Pianisten geschafft und erregt immer wieder auch durch seine politisch-humanistischen Statements, ob in Interviews oder in den sozialen Netzwerken, große Aufmerksamkeit. Geboren in der russischen Millionenstadt Nizhni Nowgorod, kam Levit mit seinen Eltern nach Deutschland, als er acht war. An der Musikhochschule Hannover übernahm unter anderem der Pianisten-Macher Karl-Heinz Kämmerling seine Ausbildung. Als jüngster Teilnehmer des Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs in Tel Aviv gewann Levit 2005 gleich vier Preise – ein unglaublicher Erfolg für den damals 18-jährigen. In Bochum setzt er nun mit Auszügen aus Felix Mendelssohns Zyklus „Lieder ohne Worte“, Franz Schuberts letzter Klaviersonate in B-Dur und einer raren Mahler-Bearbeitung des Schotten Ronald Stevenson auf besonders viel Innigkeit und Expression.

Programm:

Felix Mendelssohn Bartholdy:
Lieder ohne Worte in E-Dur op. 19b/1
Lieder ohne Worte in A-Dur op. 19b/4
Lieder ohne Worte in As-Dur op. 38/6

Gustav Mahler:
Adagio aus: Symphonie Nr. 10 (Bearbeitung für Klavier von Ronald Stevenson)

Franz Schubert:
Sonate Nr. 21 in B-Dur D 960

Foto: (c) Robbie Lawrence

Ort der Veranstaltung

Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Marienplatz 1
44787 Bochum
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist der Ende 2016 eröffnete Ort des kulturellen Austauschs im Bochumer Stadtzentrum. Es soll als neues „Wohnzimmer“ für alle Bürger dienen und dabei Heimatspielstätte für die Bochumer Symphoniker wie auch für die breit aufgestellte Musikschule sein.

Das Musikzentrum wurde von zwei Stuttgarter Architekten, Martin Bez und Thorsten Kock entworfen. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass die ehemalige Kirche St Marien in den Bau integriert wurde. Sie wurde ausgebaut und dient jetzt als helles und freundliches Foyer. Von dort aus besteht Zugang zum Konzertsaal für fast 1000 Besucher und zum „Multifunktionssaal“. Dieser wird vor allem als Probenort für das Jugendsinfonieorchester und die mehr als 80 Ensembles der Städtischen Musikschule genutzt. Die Säle zeichnen sich durch eine überragende Akustik aus, die selbst von unbesetzten Sitzplätzen nicht beeinträchtigt wird.

Der Stadt Bochum und allen am Bau Beteiligten ist es gelungen, einen wertvollen kulturellen Treffpunkt zu schaffen. Vom Hauptbahnhof, an dem es auch Autoparkplätze gibt, ist das Musikforum in weniger als zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, noch näher liegt die Stadtbahn-Haltestelle „Engelbert-Brunnen/ Bermudadreieck“