hr-Sinfoniekonzert | Zimmermann spielt Schumann und Hindemith

Frank Peter Zimmermann, Andrés Orozco-Estrada  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

FRANK PETER ZIMMERMANN | Violine
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Boris Blacher | Paganini-Variationen
Paul Hindemith | Kammermusik Nr. 4
Robert Schumann | Fantasie für Violine und Orchester
Johannes Brahms | 3. Sinfonie

Überraschendes im Vertrauten. Als Erstklässler schrieb Frank Peter Zimmermann in sein Schulheft: »Ich will ein Weldgeiger werden.« Gesagt, getan! »Ich lebe mit den Klassikern und vergöttere sie über alles – aber es ist wichtig, dass man auch anderes macht. Man kann nicht immer die gleichen Sachen spielen«, das sagt Frank Peter Zimmermann, der Geiger, der sich wie kein zweiter dem Starsolisten-Rummel verweigert, heute. Und ebenso verweigert er sich auch der damit verbundenen Reduktion auf das immer gleiche Standardrepertoire. Zimmermann hält vielmehr immer Überraschungen bereit, er schließt Bildungslücken. Oder wussten Sie, dass Robert Schumann kurz vor seinem ohnehin viel zu unbekannt gebliebenen Violinkonzert noch eine »Fantasie für Violine und Orchester« komponiert hat? Oder dass die »Kammermusik Nr. 4« von Paul Hindemith ein waschechtes Violinkonzert ist? Brahms dagegen geht immer. Andrés Orozco-Estrada beendet seinen Brahms-Zyklus und zeichnet dabei weiter an einer sehr persönlichen Interpretation dieser Sinfonien. »Ein mit viel Variabilität in der Ausdrucksgestaltung ausgestattetes Brahms-Bild, das immer fließend, trotzdem gewichtig, dicht und vielsträhnig blieb« – das attestierte ihm dazu die Frankfurter Rundschau.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.