hr-Sinfoniekonzert | Sol Gabetta & Heras-Casado

Sol Gabetta, Pablo Heras-Casado, hr-Sinfonieorchester  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Sol Gabetta & Heras-Casado

Sol Gabetta | Violoncello
Pablo Heras-Casado | Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch | 2. Cellokonzert
Claude Debussy | Suite aus »Trois Nocturnes« und »Images«:
Fêtes – Nuages – Gigues – Rondes de printemps
Maurice Ravel | La valse


»Ich habe argentinisches Temperament, aber einen europäischen Kopf«, sagt die in der Schweiz lebende Cellistin Sol Gabetta. Und: »Ich fühle vor allem ganz viel Russland in mir.« Beste Voraussetzungen also für Dmitrij Schostakowitschs 2. Cellokonzert, ein Werk voller Tiefe, Seele und Zerrissenheit. Zum ersten Mal spielte sie es 2004 mit den Wiener Philharmonikern, das Konzert gehörte zum Preis für ihren Aufsehen erregenden Gewinn des »Credit Suisse Young Artist Award« im gleichen Jahr. »Das war ein unvergesslicher Moment in meiner Karriere. Das Werk ist sehr dunkel und sehr kraftvoll. Diese Herausforderung hat mich in meiner künstlerischen Entwicklung unglaublich beflügelt«, bekennt Sol Gabetta, die temperamentvolle Cellistin mit ernster Seite. Französisch ist das weitere Programm: eine Suite aus Claude Debussys »Trois Nocturnes« und »Images« sowie Maurice Ravels »La valse«, jene Apotheose des Wiener Walzers, die der Komponist als »halluzinierende Ekstase« beschrieb. Die beginnt morbide und dumpf, wie eine verblasste Erinnerung an Schubert und Strauß, und endet im besinnungslos-plakativen Taumel.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.