hr-Sinfoniekonzert | Schubert! · Sinfonien 1 + 4

Carolin Widmann, Andrés Orozco-Estrada, hr-Sinfonieorchester  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Carolin Widmann | Violine
Andrés Orozco-Estrada | Dirigent

Jörg Widmann | Con brio
Franz Schubert | 1. Sinfonie
Franz Schubert | Polonaise B-Dur für Violine und Orchester
Jörg Widmann | Etüde Nr. 3 für Violine solo
Franz Schubert | 4. Sinfonie

»Hier ist außer meisterlicher musikalischer Technik der Komposition, noch Leben in allen Fasern, Kolorit bis in die feinste Abstufung, Bedeutung überall, schärfster Ausdruck des Einzelnen, und über das Ganze endlich eine Romantik ausgegossen, wie man sie schon anderswoher an Franz Schubert kennt« – das schrieb Robert Schumann über die letzte Sinfonie seines Wiener Kollegen. Franz Schubert als Sinfoniker blieb zu seiner Zeit unbeachtet, und seine frühen sinfonischen Werke sind bis heute eher rare Gäste auf den Konzertpodien. Grund genug für das hr-Sinfonierochester, ihm eine Komplettaufführung zu gönnen: alle acht Sinfonien in einer Spielzeit, kontrastreich flankiert und angereichert durch korrespondierende Werke mit interessanten Parallelen. So wird die Geigerin Carolin Widmann am ersten Doppel-Konzert-Abend (13. Dezember) Schuberts Polonaise für Violine und Orchester in eine Violin-Etüde ihres Bruders, des Komponisten Jörg Widmann, überblenden und am zweiten (14. Dezember) dessen 2. Violinkonzert in Deutscher Erstaufführung präsentieren. Schubert, weiß Widmann, sei der Lehrmeister des instrumentalen Gesangs und stehe an der Spitze jener Komponisten, »die jenes extreme, fast unmögliche Singen fordern.« Und da ist sich Jörg Widmann wohl mit Robert Schumann einig: »Die Welt ist doch eine andere, wenn man EINMAL Schubert gehört hat.«

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.