hr-Sinfoniekonzert - Musikfest | Christoph Eschenbach

Solisten der Kronberg Academy, Christoph Eschenbach  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

BRUNO PHILIPPE | Violoncello
WILLIAM HAGEN | Violine
CHRISTOPH ESCHENBACH | Dirigent

Joseph Haydn | 1. Cellokonzert C-Dur
Erich Wolfgang Korngold | Violinkonzert
Johannes Brahms/Arnold Schönberg | Klavierquartett g-Moll für Orchester

Brahms’ Geist in Schönbergs Händen. Wenn
Brahms eine Fünfte komponiert hätte, so
könnte sie klingen! Dass er nur vier Sinfonien
geschrieben hat – eigentlich ein Jammer. Aber
kann man dagegen nicht etwas machen? Arnold
Schönberg, Brahms-Bewunderer durch und
durch, hat dessen herrliches g-Moll-Klavierquartett
für Orchester bearbeitet und nannte
das in der Tat berauschende Ergebnis unter der
Hand »Brahms’ Fünfte«. Seine dringlichste Absicht
dabei war übrigens: »Streng im Stil von
Brahms bleiben und nicht weiter zu gehen, als
er selbst gegangen wäre, wenn er heute noch
lebte.« Schönberg emigrierte 1933 in die USA,
sein Kollege Erich Wolfgang Korngold ein Jahr
später – zwei jüdische Komponisten, ins Exil
gezwungen. Korngold, einst Europas größtes
Wunderkind, machte Karriere in Hollywood, mit
Filmmusiken. Und aus gleich vier Hauptthemen
verschiedener Filme setzte er 1945 sein entsprechend
süffig-melodisches Violinkonzert
zusammen, ein geradezu klassisch abgeklärtes,
wenngleich technisch aberwitzig schweres
Werk aus dem Geist der Spätromantik. Das sich
von der Zeitung New York Times sogleich einen
passenden Namen eingehandelt hat: »Hollywood
Concerto«.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.