hr-Sinfoniekonzert | Järvi trifft Maisky

Mischa Maisky, Paavo Järvi  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Mischa Maisky | Violoncello
Paavo Järvi | Dirigent

Jean Sibelius | Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang
Peter Tschaikowsky | Rokoko-Variationen
Max Bruch | Kol Nidrei
Franz Schmidt | 4. Sinfonie

Emotional, expressiv, berührend. »Ich bin eher der emotionale Spieler, nicht der perfekte«, sagt Mischa Maisky. Wie perfekt er aber das Emotionale zu vermitteln versteht, zeigt er hier. »Ich spiele jedes Konzert, als wäre es mein letztes«, hat er einmal gesagt, der große Romantiker unter den Cellisten. Wäre dies nun wirklich sein finaler Auftritt, könnte er zwei seiner großen Stärken noch einmal gleichermaßen ultimativ präsentieren: seinen so berührenden, emotionalen Ton in Max Bruchs »Kol Nidrei« und seine überschäumende Expressivität in Peter Tschaikowskys »Rokoko-Variationen«. Kennen Sie außerdem Schmidt? Franz Schmidt? Als eine »kleine Sensation« bezeichnete die FAZ 2013 die Aufführung der 2. Sinfonie des selten zu hörenden österreichischen Spätromantikers durch das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung seines »Conductor Laureate« Paavo Järvi. Auch die Dritte hatten die Musiker bereits im Programm: In diesem Konzert folgt nun die Vierte: Schmidts wohl reifste Sinfonie, ein Werk voller Melancholie und orchestraler Meisterschaft. Es beginnt und endet mit einem frei im Raum stehenden Trompetensolo, das nach Ansicht des Komponisten klingen würde wie »die letzte Musik, die man ins Jenseits mitnimmt«.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.