hr-Sinfoniekonzert

Fazil Say, Raschèr Saxophone Quartet, Peter Oundjian  

Opernplatz 1 60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

FAZIL SAY Klavier
RASCHÈR SAXOPHONE QUARTET
PETER OUNDJIAN Dirigent
Fazil Say | Preludes – für Saxofonquartett und Streichorchester mit Schlagzeug
(Deutsche Erstaufführung)
Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierkonzert C-Dur KV 467
Antonín Dvorak | 7. Sinfonie

Hesses »Siddhartha«, Dostojewskis »Weiße
Nächte«, Kafkas »Die Verwandlung« und
Camus’ »Der Fremde«: Gleich vier Literatur-
Klassiker haben mehr oder weniger deutlich
Eingang gefunden in die »Preludes« für Saxofonquartett
und Streichorchester mit Schlagzeug
von Fazil Say. Wie immer in den Werken
des türkischen Pianisten und Komponisten, der
als »Artist in Residence« das hr-Publikum
schon in der Saison 2012/13 begeisterte, klingt
dabei der Orient an, hier am deutlichsten in den
von Camus inspirierten Schlagzeug-Rhythmen.
Und wie immer balanciert Say effektvoll zwischen
Orient und Okzident: »Alle meine Kompositionen,
genau wie mein Leben, verlaufen
zwischen diesen beiden musikalischen Linien.
Türkische Musik ist stärker rhythmisch geprägt,
deutsche Musik hat eine große Geschichte.
Beide Kulturen beeinflussen sich gegenseitig
«, sagt Fazil Say, der an diesem Abend als
Interpret eines Mozart-Klavierkonzerts noch
ein ganz großes Kapitel der abendländischen
Musikgeschichte aufschlagen wird. Auch
Antonín Dvorak schaffte den Spagat zwischen
Ost und West, seine böhmische Heimat bestimmte
immer die Herznote seiner Musik. Mit
der 7. Sinfonie aber wollte er dann doch noch
mehr: ein Werk schaffen, das »die Welt bewegt
«. Präsentiert wird es von Peter Oundjian,
dem langjährigen Primarius des Tokyo String
Quartets und heutigen Chefdirigenten des
Toronto Symphony Orchestra.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.