hr-Sinfoniekonzert | Harteros singt Strauss

Anja Harteros, Andrés Orozco-Estrada  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Harteros singt Strauss

Stimmen …

Anja Harteros | Sopran
Andrés Orozco-Estrada | Dirigent

Richard Wagner | Vorspiel zur Oper »Tristan und Isolde«
Richard Strauss | Vier letzte Lieder
Dmitrij Schostakowitsch | 15. Sinfonie


Die Saison beginnt mit letzten Dingen – jedem Anfang wohnt ja auch ein Ende inne. So sind die »Vier letzten Lieder« genau das, was der (nicht von Strauss gesetzte) Titel besagt: Letzte, finale Werke, mit denen ein fast 85-jähriger Komponist sein Lebenswerk abschloss. Ihr Grundton ist aber kein resignativer, vielmehr ein abgeklärter und zugleich ein zutiefst eindrucksvoller. Entstanden sind sie 1948, doch klingen sie nach einer ganz anderen Epoche. Diese Strauss-Lieder sind unbedingte Meisterwerke ohne den Makel, als gestrig zu gelten. Wenige Werke der Musikliteratur lehnen sich so weit aus ihrer Zeit heraus, ohne zu stürzen. Interpretiert werden sie zum Auftakt unseres Programm-Fokus »Stimmen …« von der großen Sopranistin Anja Harteros. Ein Finale liefert auch Dmitrij Schostakowitsch mit seiner 15. Sinfonie – es wurde ein autobiografisches Aufräumen. Wie wild zitiert da einer durch die Musikgeschichte, lässt Richard Wagners »Tristan« und die »Walküre« durchblitzen oder Rossinis »Wilhelm Tell«-Ouvertüre, allerdings »geblasen wie eine Feuerwehrkapelle aus Träumen Kafkas«, wie der Musikologe Dietmar Holland so schön schrieb. Launige, groteske, auch gruselige Ideen lösen einander nahtlos ab, und das Ende kommt als spöttisches Kichern. Xylofon, Triangel und einiges Klappernde mehr haben hier das letzte Wort.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.