hr-Sinfoniekonzert | Buniatishvili spielt Beethoven

Khatia Buniatishvili, Andrés Orozco-Estrada  

Opernplatz 1 Deu-60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

KHATIA BUNIATISHVILI | Klavier
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Anatolij Ljadow | Baba Yaga / Der verzauberte See / Kikimora
Ludwig van Beethoven | 4. Klavierkonzert
Igor Strawinsky | Petruschka

Poesie der Ekstase. Am Klavier ist Khatia
Buniatishvili ein Vulkan, an Beethoven kann
er sich entzünden. Sie sei eine Pianistin der
Extreme, ihr Spiel ekstatisch, stürmisch, kompromisslos.
Wo immer man Meinungen über die
in Tiflis geborene Khatia Buniatishvili liest oder
hört, wird über ein geradezu maßloses Temperament
geraunt. Aber sie kann auch anders:
»Wie feinfühlig, gläsern und unaufgeregt simpel
Buniatishvili leise Passagen aus dem Flügel
hervorzaubert, ist hinreißend«, hieß es kürzlich
in der Süddeutschen Zeitung über ihre Interpretation
des Schumann-Klavierkonzerts – das sie
2012 auch mit dem hr-Sinfonieorchester aufgeführt
hat. Der Mitschnitt auf YouTube wurde
inzwischen mehr als 3,5 Millionen Mal aufgerufen.
Den Part des Virtuosen kann aber auch
das Orchester übernehmen. Mit »Petruschka«,
Igor Strawinskys gar nicht infantilem Puppen-
Ballett, emanzipiert sich virtuos das Geräusch.
Der Jahrmarkt wird lebendig, hölzerne Marionetten
erwachen, Spieldosen plärren, die
Straße lebt. Musik, die plastisch ist und auf
kantige Art poetisch.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.