hr-Sinfoniekonzert - Artist in Residence | Mahler 4

Antoine Tamestit, Regula Mühlemann, Andrés Orozco-Estrada  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

ANTOINE TAMESTIT | Viola
REGULA MÜHLEMANN | Sopran
ANDRÉS OROZCO-ESTRADA | Dirigent

Jörg Widmann | Viola Concerto
Charles Ives | The Unanswered Question
Gustav Mahler | 4. Sinfonie

Im Welttheater. »Allein auf der C-Saite der
Bratsche lassen sich Geschichten erzählen, die
auf keinem anderen Streichinstrument denkbar
wären«, sagt der Komponist Jörg Widmann.
Recht hat er! Allerdings wird unser »Artist in
Residence« Antoine Tamestit keinen Auftrittsapplaus
bekommen, wenn das für ihn komponierte
»Viola Concerto« von Jörg Widmann
auf dem Programm steht. Vielmehr wird er
zunächst unauffällig neben den Harfen sitzen,
etwas klopfen, etwas zupfen, seine Bratsche
erkunden. »Der Dirigent reagiert leicht irritiert
«, so steht es in Widmanns Partitur.
Tamestit wird mit seinem Instrument durch
das Orchester wandern, irgendwann den Bogen
ergreifen, als hätte er Siegfrieds Schwert
Notung gefunden. Es ist ein geradezu szenisches
Konzert, ein Hörtheater, das Widmann
2015 für den so exzellenten französischen
Bratscher komponiert hat. Ein Musiker bewegt
sich räumlich durch fremde Welten, er kommt
dabei auch an so exotischen Schlaginstrumenten
wie Peking-Oper-Gong und Wasser-Tamtam
vorbei, auf der Suche nach sich selbst. Und
was wird in Mahlers »Vierter« gesucht, die so
lustig mit kleinen Schellenglöckchen beginnt?
Nichts weniger als das himmlische Leben. Ganz
plastisch, ganz szenisch komponierte auch er:
einen klaren Blick auf die ganze Welt wie durch
Kinderaugen.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.