hr-Sinfoniekonzert - Artist in Residence | Honeck dirigiert Tschaikowsky

Antoine Tamestit, Manfred Honeck  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Hessischer Rundfunk, Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

ANTOINE TAMESTIT | Viola
MANFRED HONECK | Dirigent

James MacMillan | Britannia
William Walton | Bratschenkonzert
Peter Tschaikowsky | 5. Sinfonie

Am offenen Herzen. Sie mögen es effektvoll und
poetisch? Dann hat Manfred Honeck mit »Artist
in Residence« Antoine Tamestit das passende
Programm für Sie. Was Edward Elgar mit seinem
Cellokonzert gelang, das glückte seinem
Landsmann William Walton mit dem Bratschenkonzert:
Im 20. Jahrhundert ein Solokonzert zu
schreiben, das zum absoluten Maßstab für das
jeweilige Instrument wurde. Waltons Violakonzert
ist gleichermaßen effektvoll wie poetisch,
und es ist dabei so schön nebelig-verhangen,
wie nur Engländer es auskomponieren können.
Die Uraufführung spielte einst Paul Hindemith,
den von da an eine enge Freundschaft mit
William Walton verband. »Seine Technik«, so
Walton über Hindemith, »war fabelhaft, aber er
war rau – da gab es keinen Firlefanz. Er stand
einfach auf und spielte drauflos«. Effektvoll und
poetisch? Das trifft auch auf Peter Tschaikowskys
Fünfte zu, ein Werk von satter Melodienfülle,
orchestral intensiv und von brillant ausformulierter,
offenherziger Sentimentalität.
»Mancher mag dieses Werk als bombastisch
und überladen ansehen, aber aus meiner Sicht
ist diese Sinfonie eine der tiefsten ihrer Zeit und
verdient es, mit größtem Respekt behandelt zu
werden«, sagt Manfred Honeck – der übrigens
selbst früher Bratschist war, und zwar in den
Reihen der Wiener Philharmoniker.

Ort der Veranstaltung

Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.