Hosea Ratschiller & RaDeschnig - "Der allerletzte Tag der Menschheit"

Hosea Ratschiller, RaDeschnig  

Austraße 70 90429 Nürnberg

Tickets ab 16,50 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Gostner Hoftheater e.V., Austraße 70, 90429 Nürnberg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Feierliche Gala zu Ehren der hervorragenden Gegenwart
"Natürlich ist auch bei uns nicht alles optimal gelaufen", antwortete Karl Habsburg jüngst, angesprochen auf den Ersten Weltkrieg. Diese Worte des Kaiserenkels inspirierten den Humorexperten Hosea Ratschiller zu einer lustvollen Schmierenkomödie über den allerletzten Tag der Menschheit.
Aus Notwehr hat er Karl Kraus´ Opus Magnum „Die letzten Tage der Menschheit“ in die Gegenwart herüber gespürt:
Ein glühend heißer Sommertag des Jahres 2015 in Österreich. Das Ende ist nah. Aber man gewöhnt sich an alles. Obdachlose und Oligarchen, Minister und Masseurinnen, Publikumslieblinge und Professoren, Bauern, Knechte, Krocha, Geistliche, Talente, Kebabstandler, sie alle leben auch diesen Tag wieder so, als wäre es ihr letzter.
Bis die Gratiszeitung titelt: „KOMMT JETZT DER WELTKRIEG!?“. Und das ist dann doch allerhand.
Begleiten Sie Minister zur Massage und Polit-Aktivisten ins Gefängnis. Werden Sie Zeugen der politisch korrektesten Kebab-Bestellung aller Zeiten! Fahren Sie ein Stück des Weges in der Kanzler-Limousine. Spielen Sie Mäuschen in Österreichs Redaktionsstuben, Bobo-Wohnungen und Bauernhöfen.
Eine lustvolle satirische Revue zum Zustand des Wesens „Österreich“ mit höllischem Humor und himmlischen Gesängen.
In ca. 43 Rollen: Hosea Ratschiller; Musik: RaDeschnig
Und die neueste Info: Jubel und Gratulation! Der Programmpreis des „Österreichischen Kabarettpreises 2016“ geht an Hosea Ratschiller (Musik: RaDeschnig).
Jurybegründung: Mit der satirischen Collage „Der allerletzte Tag der Menschheit (Jetzt ist wirklich Schluss!)“ ist Hosea Ratschiller ein facettenreiches, aktuelles Endzeit-Szenario gelungen, das mit intelligentem Witz, mildem Spott und respektvoller Nähe zu Karl Kraus das Abgründige unserer Gegenwart aufdeckt. Analog zur Atmosphäre vor dem 1. Weltkrieg protokolliert der Kabarettist einen Sommertag des Jahres 2014, in dessen Verlauf das österreichische Antlitz in seinen variablen Ausprägungen dank der brillanten Vortragskunst des Autors höchst bühnenwirksame Gestalt annimmt. Birgit und Nicole Radeschnig liefern ihm dafür spielfreudig den trefflichen Soundtrack.

„Karl Kraus wäre begeistert“ (Wiener Zeitung)
„Rund um Obdachlose und Oligarchen, Kebab-Standler und Kieberer entfaltet sich eine Satire auf unsere (End-)Zeit und ihre Typen.“ (Süddeutsche Zeitung)

Ort der Veranstaltung

Gostner Hoftheater
Austraße 70
90429 Nürnberg
Deutschland
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Das Gostner Hoftheater in Nürnberg ist das älteste und beliebteste Privattheater in der mittelfränkischen Metropole. Seit seiner Gründung ist das kleine Theater im Nürnberger Stadtteil Gostenhof für seine überwiegend zeitgenössischen Interpretationen auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus bekannt.

Südwestlich von Nürnbergs Innenstadt liegt der Stadtteil Gostenhof. Lange Zeit galt das Viertel eher als problematisch, doch seit den 80er Jahren hat hier ein deutlicher Image-Wandel stattgefunden. Zahlreiche alternative Kneipen, Initiativen, Kulturbüros und Künstlerwerkstätten haben sich hier niedergelassen und eben auch das Gostner Hoftheater. 1979 gegründet, entsprach es von Anfang an der alternativen Denkweise in Gostenhof. Das Gebäude war eine Spielzeugfabrik bis es zum Theater umfunktioniert wurde. Der Saal bietet Platz für 82 Besucher und ist sowohl bei Jung als auch bei Alt beliebt. Fünf bis sechs Eigenproduktionen werden pro Saison vom Ensemble gespielt. Zudem stehen hier Kabarett, Tanz, Chansons, Literatur und Theateraufführungen freier Gruppen auf dem Programm. Neben dem Theatersaal befindet sich die Theaterkneipe „Loft“. Auch hier werden Kabarett-und Leseabende veranstaltet. Eine weitere Spielstätte ist der Hubertussaal. Hier haben circa 250 Besucher Platz und diese Spielstätte hat sich vor allem dem Jugendtheater verschrieben.

2004 wurde das Hoftheater mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Überzeugen auch Sie sich von der Kreativität dieses Ensembles und lassen Sie sich zu neuen Denkweisen inspirieren. Das Hoftheater ist ganz bequem vom Bahnhof aus mit der U-Bahn (Linie 1 Richtung Fürth bis Haltestelle „Bärenschanze“) zu erreichen. Zum Hubertussaal kommen Sie ebenso mit der Linie 1 und steigen an der Haltestelle „Plärrer“ aus. Im Übrigen gilt Ihre Eintrittskarte ebenso als Fahrschein ab drei Stunden vor Vorstellungsbeginn.