Holzhausenkonzerte - Streichquartetttage - Konzert mit dem TenHagen Quartett

Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main

Tickets ab 17,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Frankfurter Bürgerstiftung, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Beethovens bahnbrechender Einfluss auf kammermusikalische Werke von Schubert bis Rihm ist unbestritten. Weniger bekannt ist die Inspiration, die seine Kompositionen auf romantische Streichquartette Frankreichs ausübten. In seinem Konzert stellt das TenHagen Quartett Beethovens op. 59.2 Werken von Thomas und Lalo gegenüber: Beide lassen auf originelle Weise Anklänge an Beethovens revolutionäre Rhythmik und sinfonische Dimension erkennen und verbinden diese mit französischer Finesse, Expressivität und Farbenreichtum.
Nicht nur die sakrale Ausdruckskraft des zweiten Satzes, sondern auch das schroffe Anfangsthema und die kontrapunktische Bearbeitung des Thème russe im dritten Satz riefen bei Beethovens Zeitgenossen gleichermaßen Bewunderung und Bestürzung hervor. Ambroise Thomas (1811-1896) liebte Beethovens Motivik, wie in den stürmischen Episoden seines Quartetts deutlich wird. Bereits während seiner Studien am Conservatoire de Paris gewann er den renommierten Prix de Rome, der ihm ein Studienjahr in Rom ermöglichte. Seine Bewunderung der italienischen Melodik wird in den bezaubernden Kantilenen seines Quartetts deutlich, so im walzerartigen Trio des zweiten Satzes und dem an Rossini erinnernden Andante.
Mit seinem Armingaud Quartett war Edouard Lalo (1823-1892) maßgeblich an der Verbreitung von Beethovens Quartetten in Frankreich beteiligt. Dies spiegelt sich auch in seinem eigenen Streichquartett wider, besonders im lebhaften Kopfsatz und im ungestümen Vivace. Das leidenschaftlich-virtuose Finale hebt die französisch-spanische Prägung hervor.

Ort der Veranstaltung

Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Holzhausenschlösschen in Frankfurt zählt seitdem die Bürgerstiftung 1989 eingezogen ist zu einem der kulturellen Hotspots der Main-Metropole. Regelmäßig finden in diesem romantischen Wasserschloss aus der Barockzeit Konzerte, Vorträge und Theaterabende statt. Auch für Kinder wird ein vielfältiges Programm angeboten. Damit ist das Holzhausenschlösschen bei Jung und Alt beliebt.

Über eine von Kastanien eingesäumte Allee erreicht man das Holzhausenschlösschen. Eindrucksvoll ragt es aus einem Wassergraben hervor. Das Kleinod im heutigen Frankfurter Nordend wurde von der Patrizierfamilie Holzhausen im 18. Jahrhundert errichtet. Damals diente das Wasserschloss vor allem dazu Prestige und Reichtum auszudrücken. Schließlich war es nur der Sommersitz der Familie. In der Gründerzeit wurde das weitläufige Areal um das Wasserschloss zu großen Teilen verkleinert und bebaut. Nur noch ein großzügiges Tor, das mittlerweile ein wenig verlassen an einer Hauptstraße steht, verweist noch auf die Weitläufigkeit der Anlage à la Louis-Seize von damals. Seit 1989 beherbergt das Holzhausenschlösschen die Frankfurter Bürgerstiftung. Die Bürgerstiftung sieht sich als Kulturvermittler und veranstaltet regelmäßig unterschiedliche Kulturevents. Besonders für Kinder bieten die Sing-und Mal-Veranstaltungen im Holzhausenschlösschen den Rahmen und Raum zum kreativ sein. Im ersten Stock befindet sich der schmucke „Belvedere“-Saal, der freitags eine traumhafte, intime Kulisse für standesamtliche Hochzeiten ist.

Das Holzhausenschlösschen ist bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Sowohl die U-Bahn-Linien 1, 2, 3 als auch 5 fahren die Station „Holzhausenstraße“ beziehungsweise „Glauburgstraße“ an und damit fast vor die Türe des Wasserschlosses. Auch zu Fuß ist das Holzhausenschlösschen leicht zu finden. Von der Innenstadt aus geht es einfach circa 20 Minuten auf dem Oeder Weg gen Norden. Bei einem Spaziergang durch den herrlichen, idyllischen Adolph-von-Holzhausenn-Park können Sie die fantastische Konzertstimmung noch weiter auf sich wirken lassen und die Ruhe und Magie dieses einzigartigen Kleinods aufs ich wirken lassen.