Herbstkonzert Alte Musik Eichstätt e.V. - Ein Riss im Himmel

Wittenberger Hofkapelle  

Klosterhof 5 (ggb. Rebdorfer Str. 94)
85072 Eichstätt

Tickets ab 18,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Alte Musik Eichstätt e.V., Kilian-Leib-Str. 135, 85072 Eichstätt, Deutschland

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je 18,00 €

Eintrittspreis ermäßigt

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Ermäßigungsinformationen

Für alle Veranstaltungen sind ermäßigte Tickets für Kinder, Schüler und Studierende erhältlich.
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Veranstaltungsinfos

Frühbarocke Lieder und Szenen menschlicher Leidenschaften von C. Monteverdi (1567–1643), H. Albert (1604–1651), Th. Selle (1599–1663), C. Chr. Dedekind (1628–1715) und anderen.

Eine Reise ins 17. Jahrhundert, von Neapel bis nach Danzig mit einer Geschichte von Liebe & Sehnsucht, von der Suche nach dem Idyll in einer Welt zwischen Leidenschaft und Wahn und von einem Riss im Himmel, der sich auftut, wenn das menschliche Gefühl überhand nimmt und das Chaos regiert.

Mit der Renaissance in Italien beginnt die Erfolgsgeschichte des poetischen Traumlandes „Arkadien“. Naturverbundenheit, Landschaften von idealer Schönheit, bukolische Idylle und Orte mystisch-mythischen Seins verbinden sich mit Geschichten von irdischem und göttlichem Liebeszauber. Ein Fluchtpunkt, frei von Kampf und Mord, der in Zeiten von Chaos und Tod eine geradezu „arkadische“ Anziehung ausübt, unrealistisch, verklärt. Im Konzert lassen wir Sie eintauchen in die amourös-poetischen Abgründe frühbarocker Musik und Lyrik.

Wittenberger Hofkapelle
Julla von Landsberg, Sopran
Johannes Weiss, Tenor
Thor-Harald Johnsen, Barockgitarre & Theorbe
Torsten Übelhör, Cembalo
Thomas Höhne, Erzlaute

Tickets zu 18,- EUR [9,- erm. für Schüler und Studierende]

Ort der Veranstaltung

St. Anna Marienstein
Klosterhof 5
85072 Eichstätt
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Kirche St. Anna, versteckt in einem kleinen Hof, hat eine äußerst bewegte Vergangenheit. Sie war zunächst Klosterkirche des Klosters Mariensteins, das um 1460 für sechs junge Frauen aus dem Bürgerstand gegründet wurde. Walburga Eichhorn, eine Eichstätter Färberstochter, wurde 1471 durch den Fürstbischof zur ersten Priorin ernannt.

Das Kloster erlebte darauf hin gute und wirtschaftlich erfolgreiche Zeiten, lernte aber in Zeiten von Bauernkrieg und Reformation auch düstere Jahre kennen. Als Tiefpunkt plünderten und brandschatzten 1634 schwedischen Truppen das Kloster, die Nonnen fanden rechtzeitig auf der Willibaldsburg Zuflucht.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Kloster wiederaufgebaut, das Klosterleben erblühte von Neuem und wurde erst 1806 säkularisiert und 1832 schließlich aufgelöst. Die Klosterkirche “Maria Heimsuchung” wurde 1833 geschlossen und 1842 als Filialkirche “St. Anna” (jetzt zur Rebdorfer Pfarrei gehörend) wieder eröffnet. Trotz eines weitgehenden Abrisses nach der Säkularisation ist die Klosteranlage mit ihrem Torbau und den Wirtschaftsgebäuden noch heute gut erkennbar.