Hagen Möckel mit einer Hommage an Robert Gernhardt

Hagen Möckel  

Rosenmauer 9
29525 Uelzen

Tickets from €16.50
Concessions available

Event organiser: Neues Schauspielhaus Uelzen, Rosenmauer 9, 29525 Uelzen, Deutschland

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Das ist nicht nur der Titel dieses neuen Programms sondern auch ein Zeile aus einem
Gedicht von Robert Gernhardt.
Robert Gernhardt (1937 – 2006) war ein wunderbarer Zeichner, Maler, Satiriker,
Essayist, Otto-Film-Drehbuchautor, Mitbegründer des Satiremagazins „Titanic“ und
Wortspieler, Nonsens-, Gebrauchs- und Hochkunstlyriker, einer der wichtigsten zeitgenössi-schen Dichter der deutschen Sprache – aber in jedem Falle einer der lustigsten. Und was viel wichtiger ist, einer den man auf Anhieb verstand.
„Die große Menge wird mich nie begreifen, diese Pfeifen“, sagt Gernhardt selbst.
Aber damit hatte er Unrecht. Mag sein, er ist nicht so bekannt wie Heinz Erhardt,
aber auf jeden Fall genauso „massenkompatibel“. Wenn auch ein wenig feiner.
Als Wortspieler und Sprachverdreher macht er sich die Welt, wie sie ihm gefällt.
Und so hat der Schauspieler Hagen Möckel aus Robert Gernhardts Buch
„Wörtersee“ ein paar lyrische „Glanzlichter“ herausgezupft und unter der Regie von
Erhard Preuk, ein Programm entstanden, welches das Publikum in Robert
Gernhardts Kunstkosmos entführt und jede Menge Höhen und Tiefen, scharfkantige
Kunst und blanken Unsinn, Quatsch, Komik, Tragik und Rhythmus enthält. Begleitet
wird Hagen Möckel dabei von der Klarinettistin Alexandra Hentschel.
Mit diesem Programm soll an einen besonderen Dichter erinnert werden, der viel zu
früh im Jahre 2006, während der Fußball-WM in Deutschland, vom Krebs besiegt
wurde und dessen letzte Worte waren: „Jetzt werde ich gar nicht mitkriegen wer
Weltmeister wird.“

Location

Neues Schauspielhaus Uelzen
Rosenmauer 9
29525 Uelzen
Germany
Plan route

Das Schauspielhaus in Uelzen ist ein Garant für beste Kleinkunstunterhaltung. In dem historischen Gebäude an der Rosenmauer finden regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen und Kabarett statt.

Die Gründung der Spielstätte hat Uelzen Reinhardt Schamuhn zu verdanken, der sich als Aktionskünstler und Galerist einen Namen machte. Er suchte sich in den 1970ern die niedersächsische Stadt als Lebensmittelpunkt aus und mietete das Fachwerkhaus an der Rosenmauer. Mit der Unterstützung von Freunden und Gönnern eröffnete er hier 1988 ein Museum, zehn Jahre und umfangreiche Renovierungen später dann das Theater mit kleinem Foyer. Als der Gründer 2013 starb, übernahm sein Verein die Leitung des Hauses und hat sie bis heute inne. Das gemütliche Theater bietet 99 Sitzplätze und wird von einem stetig wachsenden Stammpublikum eifrig besucht. Nicht zuletzt das ist es, was das besondere Ambiente des Neuen Schauspielhauses Uelzen ausmacht.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie das Schauspielhaus über den Bahnhof Uelzen, der nur zehn Gehminuten entfernt liegt und von Zügen des Nah- und Fernverkehrs bedient wird. Die nächstgelegene Haltestelle für Buslinien ist „Uelzen Stadtgarten“. Mit dem Auto gelangen Sie über die B71 und die Ringstraße zum Veranstaltungsort. Parkplätze finden sich in den Parkhäusern der Innenstadt oder an der Hoefftstraße.