Großes Abschlusskonzert der 41. Meersburger Sommerakademie

Leitung: Prof. Frank Markowitsch  

Franziskanerstr. 20
88662 Überlingen

Tickets from €5.00
Concessions available

Event organiser: Meersburger Sommerakademie, Deutschland

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Großes Abschlusskonzert der 41. Meersburger Sommerakademie

„Goethe & die Musik“

Emilie Mayer
(1812 – 1883)
Faust-Ouvertüre op. 46 (1880)
für großes Orchester

Robert Schumann
(1810-1856)
„Requiem für Mignon“ op. 98b
für Solisten, Chor und Orchester

Johannes Brahms
(1833 – 1897)
„Rhapsodie“ op. 53
für Alt, Männerchor und Orchester

Felix Mendelssohn Bartholdy
(1809 – 1847)
„Erste Walpurgisnacht“ op. 60
für Solisten, Chor und Orchester

Franziskanerkirche Überlingen

Leitung: Prof. Frank Markowitsch
Als Solisten sind Anne Bretschneider (Sopran) aus Berlin, Franziska Markowitsch (Alt) aus Freiburg, Alexander Efanov (Tenor) vom Staatsopernchor Stuttgart und Simon Robinson (Bass) aus Berlin zu hören.
Chor und Orchester mit Lehrkräften aller Schularten aus ganz Baden-Württemberg stehen unter der Leitung von Prof. Frank Markowitsch, der Professor für Chor- und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg ist. Neben der hohen musikalischen Qualität seiner Arbeit sind es vor allem seine außergewöhnlichen, interdisziplinären Konzertprogramme, mit denen er sich einen Namen gemacht hat.
In diesem Konzert, das den Abschluss der Arbeitswoche bildet, stehen selten gehörte Vertonungen nach Texten von Johann Wolfgang von Goethe im Mittelpunkt. Die Komponistin Emilie Mayer lebte in Berlin und komponierte für alle gängigen Genres der klassischen Musik (Sinfonien, Streichquartette, Klavierkammermusik, Konzertouvertüren, Lieder, vierstimmige Chöre u.v.m.). Ihre Kompositionen gerieten nach ihrem Tod weitgehend in Vergessenheit. Umso schöner ist es, dass in diesem Konzert ihre Faust-Ouvertüre zum Erklingen gebracht wird.
Robert Schumann bezieht sich in seinem „Requiem für Mignon“ op. 98b auf Goethes Roman „Wilhelm Meister“. Es gehört zu Schumanns bekannten chorsinfonischen Werken und besticht durch seine doppelchörige und kantatenartige Struktur.
Johannes Brahms legt in seine „Alt-Rhapsodie“ op. 53 all seinen Liebesschmerz einer nicht erhörten Liebe und sieht sich selbst als den Jüngling aus Goethes „Harzreise im Winter“. Die Musik bringt dies in beeindruckender Weise zum Klingen.
In Felix Mendelssohn Bartholdys „Erste Walpurgisnacht“ op. 60 spielen Druiden und ihre Wächter einen Höllenspuk mit den verängstigten christlichen Wächtern und treiben diese in die Flucht. Selbst Mendelsohn Bartholdys Antipode Hector Berlioz ließ sich von dieser Musik in ihren Bann ziehen.

Location

Franziskanerkirche Überlingen
Franziskaner Straße 20
88662 Überlingen
Germany
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Klassische und geistliche Konzerte der Extraklasse kann man in der Franziskanerkirche in Überlingen erleben. Hervorragende Akustik und geschichtsträchtige Umgebung machen diese Veranstaltungen zu einem ganz besonderen Ereignis.

Die Kirche des ehemaligen Franziskanerkonvents Überlingen wurde 1348 erbaut und im 18. Jahrhundert im Zuge von Umgestaltungen barockisiert. Das Kloster, dessen Geschichte bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, war lange Zeit das größte Überlingens. Nach seiner Säkularisierung 1808 wurden die Gebäude sehr unterschiedlich genutzt: Mit der Zeit waren sie sowohl Schule, als auch Gefängnis und Kaserne. In den letzten Jahren entstand hier eine Residenz für Senioren. Die Klosterkirche wird neben Gottesdiensten auch als Konzertkirche genutzt.

Die prächtige Innenausstattung der Kirche hat nicht nur die Jahrhunderte überdauert, sondern ist zudem auch noch äußerst wertvoll und sehenswert. Vor allem der Hauptaltar mitsamt zweier Originalfiguren des großen Bildhauers und Stuckateur Feuchtmayer aus dem 18. Jahrhundert ist die Kostbarkeit der Kirche.