"Goldene Mitte" | Musik aus Renaissance und Frühbarock von S. Calvisius, M. Vulpius, J.H. Schein, u.a.

Consort Nova Insula und Babett Hartmann  

Schlossstraße 6
06712 Zeitz

Tickets from €15.00 *
Concessions available

Event organiser: Förderverein EULE-Orgel Zeitzer Dom e.V., Schloßstraße 7, 06712 Zeitz, Deutschland

Tickets

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Event info

Consort Nova Insula
Julia Andres, Mirjam-Luise Münzel, Friederike Vollert: Blockflöten
Amandine Affagard: Lauteninstrumente

Babett Hartmann: Orgel und Cembalo


NOVA INSULA – in der Renaissance wurde damit ein idealer, paradiesischer Sehnsuchtsort beschrieben. Das gleichnamige Ensemble interpretiert eben solche Sehnsuchtsorte aus Musik und poetischen Texten des 15. Bis 17. Jahrhunderts in farbenreichem Spiel sehr heutig. Eine Einladung an die ZuhörerInnen, den eigenen Hoffnungen, Sehnsüchten und Wünschen in dieser Musik nach zu spüren. Die Solistinnen haben an den Hochschulen in Berlin, Weimar, Bremen, London, Sevilla und Paris studiert und sind Preisträger namhafter internationaler Wettbewerbe.
Babett Hartmanns virtuoses Spiel an Orgel und Cembalo ergänzt die Blockflöten und Lauten auf das Feinste. Sie ist Organistin und Kantorin an der Grundtvigs Kirche in Kopenhagen und übt eine rege Konzerttätigkeit als Konzertorganistin, Cembalistin und mit diversen Alte Musik Ensembles in ganz Europa aus. In ihrer Heimatstadt Zeitz ist sie künstlerische Leiterin der beliebten Eule-Orgel-Konzertreihe.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Veranstalter: Musikfreunde EULE-Orgel Zeitzer Dom e.V. | Tel: +49 34 41 53 93 90 | Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

Location

Dom St. Peter und Paul
Schlossstraße 6
06712 Zeitz
Germany
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Was im 10. Jahrhundert als ottonische Kaiserpfalz begann, ist heute der Dom St. Peter und Paul, der eine beeindruckende Station der Straße der Romanik ist. Der Zeitzer Dom dient nicht nur als katholische Pfarrkirche der Stadt, sondern ist neben den sonntäglichen Gottesdiensten auch Schauplatz zahlreicher Konzerte und Sonderveranstaltungen.

Nachdem 967 das Bistum Zeitz gegründet wurde, benötigte man natürlich auch eine Kirche: Der Bau der Domkirche St. Peter und Paul war beschlossen. Aber schon vor Ende der Errichtung des Gotteshauses wurde der Bischofssitz verlegt, die Kirche als Basilika um 1100 vollendet. Große Teile dieses Baus sind noch heute erhalten. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder ergänzt: Der gotische Chor, die Sakristei und die Empore werden so hinzugefügt. Außerdem wird die bis dahin romanische Basilika in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Nach dem Einsturz eines der Querschiffe wurden die Renaissance-Fenster eingebaut, die Kirche später zur Schlosskirche umgebildet.

Vor allem die Glocken in der Kirche sind von großem kunsthistorischen Belang: Auf ihnen sind bedeutsame Glocken-Ritzzeichnungen zu finden, die vom Gießer seitenverkehrt in die Gussform der Glocke eingearbeitet wurden und so von der großen Kunstfertigkeit der Gießer zeugen. Auch die Ruhestätte Georgius Agricolas, dem bekannten Wissenschaftler und Vater der Mineralogie, ist von großer Bedeutung.