GESPRÄCHSKONZERT – Auf der Suche nach dem verlorenen Klang

Franziska Fleischanderl (Salterio & Moderation)  

Residenzplatz 1
85072 Eichstätt

Tickets ab 16,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Alte Musik Eichstätt e.V., Kilian-Leib-Str. 135, 85072 Eichstätt, Deutschland

Anzahl wählen

Standardpreis

Eintrittspreis

je 16,00 €

Eintrittspreis ermäßigt

je 8,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Für alle Veranstaltungen sind ermäßigte Tickets für Schüler und Studierende erhältlich.
Lieferart
print@home
Postversand

Veranstaltungsinfos

Das Salterio des 18. Jahrhunderts

Es war ein besonderer Moment für Franziska Fleischanderl, als sie im Alter von vier Jahren zum ersten Mal ein Hackbrett spielen hörte und sich sofort in seinen klaren, sphärischen Klang verliebte. Angestoßen durch den sensationellen Kauf eines originalen Salterios von 1725, erbaut von Michele Barbi in Rom, gilt Franziskas Interesse seit 2015 vor allem der Erforschung und Aufführung historischer Salteriomusik des 18. Jahrhunderts, mit welcher sie ebenfalls neue Maßstäbe setzt.

Im Rahmen ihres Doktorats an der Universität Leiden geht sie der Frage nach, ob man das italienische Salterio ´battuto´ (mit Schlägelchen) oder ´pizzicato´ (mit den Fingern) gespielt hat, und wie sich diese unterschiedlichen Spieltechniken auf das originale Salteriorepertoire auswirken. Erleben Sie dieses fantastische Instrument, unterhaltsam vorgestellt anhand von spanischer und italienischer Musik des Barock.

Franziska Fleischanderl (Salterio, die barocke Form des "Hackbretts")

Videos

Ort der Veranstaltung

Residenz Eichstätt
Residenzplatz 1
85072 Eichstätt
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Der Spiegelsaal ist der prächtigste Raum der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz, die mit ihrer großen barocken Dreiflügelanlage an die Südseite des Domes anschließt.

Die Residenz ist das Werk der Eichstätter Hofbaudirektoren Jakob Engel, Gabriel de Gabrieli und Maurizio Pedetti. Martin von Eyb ließ durch Jakob Engel an der Stelle des sogenannten “Alten Hofes” ein neues Residenzgebäude errichten, dessen Westflügel bereits 1702 fertiggestellt war. Unter den Bischöfen Johann Anton I. Knebel von Katzenellenbogen und Franz Ludwig Schenk von CasteIl vollendete Gabrieli bis etwa 1725 den Bau.

1767/68 ließ Fürstbischof Raymund Anton Graf von Strasoldo den Spiegelsaal und das Treppenhaus im Westflügel durch Pedetti einbauen; die Deckengemälde stammen von Johann Michael Franz und die Stukkaturen von Johann Jakob Berg. Der letzte Fürstbischof Joseph von Stubenberg (1790 – 1802) veranlasste eine Neugestaltung des Inneren im klassizistischen Stil. Unter den Herzögen von Leuchtenberg, die ab 1817 das Fürstentum Eichstätt regierten, wurden Innenräume im Empire-Stil ausgestattet.