Geschichte(n) für Genießer - Der Stadtrundgang für Geist und Gaumen

Uckerwiek 813
17291 Prenzlau

Veranstalter: Stadt Prenzlau, Am Steintor 4, 17291 Prenzlau, Deutschland

Tickets

Keine Abendkasse

Veranstaltungsinfos

Wir freuen uns, Ihnen mit unserem Stadtrundgang „Geschichte(n) für Genießer – Der Stadtrundgang für Geist und Gaumen“ eine ganz besondere Führung durch Prenzlau anbieten zu können. Lauschen Sie unseren Geschichten rund ums Essen und Trinken, Zutaten und Zubereitung. Lernen Sie die Besonderheiten der uckermärkischen Küche in Geschichte und Gegenwart kennen. Es erwartet Sie Wissenswertes, Unterhaltsames und Genüssliches gewürzt mit plattdeutscher Sprache.

Das Wein- und Teehaus Gotzmann, die Stadtführerin Doris Meinke und die Stadtinformation Prenzlau veranstalten gemeinsam eine kulinarische Führung, die durch den Magen geht. So können Sie sich während des Rundgangs an drei Stationen von den regionalen Köstlichkeiten überzeugen:

• ein deftiges Entree im Klostergarten des Dominikanerklosters
• ein ländlich-einfacher Hauptgang in der Heiliggeistkapelle
• ein süßer Abschluss in der Weinscheune.

Selbstverständlich sind auch die Getränke regional und einzigartig.

Sie wollten schon immer wissen, ob man Schwäne essen kann, wovon die Mönche lebten oder warum der ehemalige Biergarten am See „Kurgarten“ heißt? Dann schließen Sie sich einer unserer Führungen an oder buchen Sie eine Gruppenführung für 15 bis 30 Personen zum Wunschtermin.

Ort der Veranstaltung

Dominikanerkloster Prenzlau
Uckerwiek 813
17291 Prenzlau
Deutschland
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Das Dominikanerkloster in Prenzlau gehört im nordostdeutschen Raum zu den besterhaltenden Klosteranlagen des 13. und 14. Jahrhunderts. Heute ist es ein wichtiges Kulturzentrum, in dem sich das Kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und Räume für diverse Kleinkunstveranstaltungen befinden.

Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.

Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.