Gerhard de Haan: Als aus Sibyllen und Propheten Akademiker wurden

Gerhard de Haan: Als aus Sibyllen und Propheten Akademiker wurden  

Domplatz 10
48143 Münster

Veranstalter: GWK e.V., Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland

Tickets

Warteliste: Sabrina Dettmar (GWK) 0251-591 3041, sabrina.dettmar@lwl.org

Veranstaltungsinfos

Gerhard de Haan:
Als aus Sibyllen und Propheten Akademiker wurden - Zur Geschichte der Zukunftsforschung

Die moderne universitäre Zukunftsforschung analysiert inter- und transdisziplinär aktuelle Zukunftsbilder und macht sie sichtbar und diskussionswürdig. Als transformative Wissenschaft setzt sie dabei auf die Entwicklung von Handlungswissen, um Akteure unterschiedlicher Einsatzfelder und die Gesellschaft als Ganzes zu befähigen, verantwortliche Entscheidungen in der Gegenwart zu treffen. In einer tour d’horizon skizziert Gerhard de Haan die große Vorgeschichte dieser Disziplin mit ihren kultur- und ideengeschichtlichen Traditionen. Er berücksichtigt dabei die wesentlichen Impulse der Moderne, etwa aus dem militärischen Kontext und der Spieltheorie, spricht den in den letzten Jahrzehnten gestiegenen Bedarf an Orientierungswissen als Kontext an und macht mit den praktischen Handlungsfeldern der Zukunftsforschung vertraut.


Gerhard de Haan ist Professor für Zukunfts- und Bildungsforschung und Leiter des Instituts Futur für erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin. Die Forschungsinteressen des studierten Pädagogen, Psychologen und Soziologen zielen auf die Wissensgesellschaft, auf Innovationsforschung und nachhaltige Entwicklung. Daneben ist er als Berater und Gutachter für internationale wissenschaftliche und politische Institutionen tätig.


Bildnachweis: Gerhard de Haan (c) Privat

Ort der Veranstaltung

LWL-Museum für Kunst und Kultur
Domplatz 10
48143 Münster
Deutschland
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Herausragende Kunstwerke internationalen Ranges und einzigartige Objekte der Kulturgeschichte zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster. Es hat sich seit seiner Gründung der Bewahrung, Erforschung, Sammlung und Vermittlung von Kunst verpflichtet und kommt dieser Aufgabe mit vielschichtigen Sammlungen aus rund einem Jahrtausend abendländischer Kultur nach.

Aus einer kleinen Sammlung des Westfälischen Kunstvereins ging mit der Zeit das LWL-Museum für Kunst und Kultur hervor. Zunächst noch unter anderem Namen sah sich das Museum schon immer der Kunst und Kultur verpflichtet und hat sich durch jahrelange, mühevolle Arbeit eine einzigartige und durch nichts zu ersetzende Sammlung mit einem breiten Themenspektrum erarbeitet. Untergebracht sind diese außergewöhnlichen Kunstobjekte sowohl im historischen Museumsbau von 1908, als auch im modernen Anbau aus dem Jahr 2014: Alte Kunst kann so in modernem Ambiente ihre ganze Pracht und Wirkung entfalten.

Die Sammlung bietet einen Überblick über 1.000 Jahre abendländische Kunst: von mittelalterlichen Glasmalereien über Bilder zur Geschichte Westfalens und ottonische Münzfunde aus der Region bis hin zu Gegenwartskunst August Mackes. Ein besonderer Schwerpunkt in jeder Sammlung liegt dabei auf Künstlern Westfalens, die mit gotischen Skulpturen, Tafelmalereien, Goldschmiedearbeiten der Renaissance, Möbelbaukunst oder Plastiken vertreten sind.