Für meine Tochter / Boléro

Theaterplatz 3 Deu-47798 Krefeld

Tickets ab 19,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Theater Krefeld und MG (TKM), Theaterplatz 3 , 47798 Krefeld, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

In diesem Abend möchte Ballettdirektor Robert North sein Publikum wieder mit einer Novität überraschen, komplettiert mit zwei Choreografien aus seinem großen Repertoire.

Mit der Choreografie Für meine Tochter widmet sich Robert North dem Komponisten Leoš Janácˇek, der einen furchtbaren Schicksalsschlag verkraften musste: den Tod seiner 21-jährigen Tochter Olga. Was bleibt, sind Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, an glückliche Tage, an Tage der Krankheit, an ihre erste Liebe. Auf berührende Weise lässt der Choreograf diese Erinnerungen im Tanz aufleben, inspiriert durch die Musik Janácˇeks, der in tiefer Heimat- und Naturverbundenheit
seine Melodien auch dem Gesang der Vögel ablauschte. Robert North macht sich dieses Tiermotiv zu eigen, und entwickelt eine poetische, choreografische Idee: Zwei Schwalben begleiten das lebensfrohe Mädchen, bis am Fenster eine Eule – Vorbote des nahenden Todes – erscheint und die dramatische Wendung erahnen lässt.
Für meine Tochter entstand als Auftragsarbeit für das Dänische Fernsehen, wurde 1983 mit dem Golden Prague Award ausgezeichnet und in den USA für den Emmy nominiert.

Abschließend darf sich das Publikum erneut Robert Norths Bolero freuen. Nachdem seine tänzerische Interpretation dieser weltberühmte Komposition von Maurice Ravel bereits vor einigen
Jahren zu Begeisterungsstürmen führte, kommt sie nun wieder auf den Spielplan.
Dabei stellt der Bolero, der 1928 mit der Tänzerin Ida Rubinstein uraufgeführt wurde, stets aufs Neue eine Herausforderung an die Choreografie dar.
Robert North ließ in seine tänzerische Adaption vielfältige persönliche Assoziationen aus der spanischen Kultur einfließen: „Der Bolero mit seinem einförmigen Rhythmus war ein populärer
Tanz, den auch die einfachen Menschen kannten. Ich stelle mir einen großen Platz vor, vielleicht vor einer Kirche – einen Platz zum Beten, Arbeiten und Feiern, einen Platz, der jedem zugänglich
ist, wo sich die Menschen zu einem Ritual zusammenfinden.“

Ort der Veranstaltung

Theater Krefeld
Theaterplatz 3
47798 Krefeld
Deutschland
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1921 schlossen sich zwei traditionsreiche Theater zusammen und bildeten fortan das Stadttheater Krefeld-Mönchengladbach. Mittlerweile ist dieses eine feste Größe in der Kulturlandschaft der Metropolenregion Rhein-Ruhr und bietet mit Schauspiel, Musiktheater, Ballett sowie Konzerten der Niederrheinischen Sinfoniker, ein ausgewogenes Programm in den beiden nordrhein-westfälischen Großstädten.

Die Geschichte des Theaters in Krefeld reicht bis ins 18.Jahrhundert zurück, genauer bis ins Jahr 1776. Zunächst war es ein Wandertheater ohne eigene Spielstätte. Nach und nach hat es sich allerdings zu einem eigenständigen Haus entwickelt, bis 1919 das „Stadttheater Krefeld“ entstand. Heute, nach der Fusion mit dem Theater Mönchengladbach, gibt es insgesamt vier Spielstätten, von denen sich zwei in Krefeld befinden: Zum einen die Hauptspielstätte „Stadttheater Krefeld“, die 726 Besuchern Platz bietet und zum anderen die Fabrik Heeder, einer Studiobühne mit 107 Plätzen.

Hier ist Theater auf vielfältige Weise erfahrbar und auch für Kinder und Jugendliche wird der Theaterbesuch zu einem Erlebnis. So gibt es die Möglichkeit sich im „Jugendclub“ zu engagieren und erste Theatererfahrungen zu sammeln oder an theaterpädagogischen Projekten teilzunehmen.