»Frühlingserwachen« & »Winterjahrbuch« - Isabelle Lehn, Jan Wilm

Düstere Str. 20
37073 Göttingen

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Event organiser: Literarisches Zentrum Göttingen e. V., Düstere Straße 20, 37073 Göttingen, Deutschland

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Isabelle Lehn und Jan Wilm spielen beide mit dem eigenen Ich in einer konstruierten Wirklichkeit. Lehns Lehn fragt sich in ihrem Roman »Frühlingserwachen«, wann man zu alt ist, um sich zu jung für Kinder zu fühlen. Und will doch eigentlich nichts anderes als schwanger sein. Wilms Wilm hingegen ist in »Winterjahrbuch« gefangen zwischen Erinnern und Vergessen. In Los Angeles soll er die Geschichte eines anderen aufarbeiten und steht dabei letztendlich auch seiner eigenen Vergangenheit gegenüber.
Beide Figuren konfrontieren sich mit Geschichten ihrer selbst und geraten dabei in den Wechsel der Jahreszeiten, der sie vor Perspektivlosigkeiten aller Art stellt. Über Formen des autofiktionalen Erzählens sprechen die Autor*innen mit Christian Dinger.

Location

Literarisches Zentrum
Düstere Straße 20
37073 Göttingen
Germany
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Das Literarische Zentrum in Göttingen ist der ideale Ort für alle Literaturinteressierten. Seit April 2000 existiert diese überregionale Einrichtung und bietet jährlich rund 30 eigene Veranstaltungen sowie 20-30 weitere kooperierte Gastveranstaltungen an. Dabei wird die Nähe der Literatur zu Film, Musik, Wissenschaft, Popkultur und Schauspiel thematisiert. Außerdem sollen öffentliche Debatten über Literatur in größere Kulturelle, soziale und politische Kontexte eingeordnet werden.

Der Anspruch des Literarischen Zentrums ist es, eine Schnittstelle aller literarischen Kräfte der Stadt zu sein. Hier sollen nicht nur Leser und Autoren zusammengeführt werden, sondern auch die Leser untereinander! Außerdem ist das Zentrum ein Treffpunkt für Autoren, Philologen, Filmemacher, Wissenschaftler, Musiker, Theaterschaffende und Verleger. Hier wird Literatur mit anderen Künsten, den Wissenschaften und Medien verknüpft.

Als „begehbares Feuilleton“ wird das Literarische Zentrum dem Wunsch nach Austausch und Anregungen zum Nachdenken voll und ganz gerecht!