Friedrich Liechtenstein Trio - "Ich bin Dein Radio"

Holzstraße 28
80469 München

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Veranstalter: Missmilla GmbH, Holzstraße 28, 80469 München, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

„Ich bin dein Radio“: Das Friedrich Liechtenstein Trio mixt einen heliumleichten Song-Cocktail
aus Mitsing-Melodien und hintergründigem Humor.
Viele kennen ihn nur aus der Werbung. Aber Friedrich Liechtenstein ist einer der vielseitigsten
Performancekünstler im deutschsprachigen Raum. Die Medien- und Pressewelt ist voll des Lobes und der Faszination für den Künstler, Flaneur und Entertainer: "Traummann" (Süddeutsche Zeitung), "Der beliebteste Vollbart der Nation" (Welt am Sonntag), "... everyone finds Friedrich Liechtenstein cool!" (New York Times). Seine Videos haben Kultstatus und seine TV-Serie „Tankstellen des Glücks“ (ZDF/ARTE) ist aktuell für den GrimmePreis nominiert. Nun erschien Liechtensteins erstes Album bei Sony Music: „Ich bin dein Radio“ (VÖ 15.09.2017).
Mit Arnold Kasar (Piano, Electronics) und Sebastian Borkowski (Saxophon) besteht das Friedrich Liechtenstein Trio aus langjährigen musikalischen Partnern. Ihr einmaliger musikalischer Mix verbindet Pop-Melodien mit entspannten Arrangements aus Pianoakkorden, zarten Saxophonklängen und elektronischen Sounds. Fast schon hitverdächtig. Liechtensteins Texte bilden dazu einen hintergründigen Kontrast voller feinsinnigem Humor. So sind Songs wie „Nicht Singen beim Schwimmen“, „Shave the Monkeys“, „Bademeister“ und Co. nicht nur ironische Kommentare auf das Leben, die Welt und die Medien, sondern auch kleine „Kunstgeschichten“ voller Anspielungen auf Liechtensteins langjähriges Schaffen als Performer. „Shave The Monkeys“ ist ursprünglich als
Werbesong für Gillette entstanden. Die Redewendung „Spank the Monkey“ stand Pate für den Titel,
aufgeschnappt und ausgearbeitet in langen Barnächten am Zionskirchplatz in Berlin. „Meine größte Freude ist ja mein verborgenes Œuvre, und so sang ich im Gillette-Song von einer Intimrasur, ohne dass es Ärger gab, so etwas baut mich auf“, erklärt Liechtenstein. Später wurde der Song zusammen mit Mousse T. und Richard Dorfmeister in einem ARTE Livekonzert aufgeführt. „New York Times“ besteht nur aus Zeitungsüberschriften. Aus diesen Fragmenten wird mit Anspielung auf Shakespeares Macbeth „ein Tagebuch der Traurigkeit“ kuratiert.
Doch Liechtenstein wäre nicht Liechtenstein, würde er mit seinem Humor nicht auch einen Ausweg aus der Melancholie aufzeigen. Er textet nicht an einer griechischen Tragödie, sondern versucht sich an der verlorenen Abhandlung über die „Komödie“ des Aristoteles. Und spätestens dann, wenn man sich ertappt, wie man Ohrwürmer à la „Nicht Singen beim Schwimmen, Mädchen, Mädchen“ oder „die harten Rehe taumeln müd in unsere Nähe – die können sich doch auf uns legen, wenn die so müde sind…“ nicht mehr aus dem Kopf bekommt, hat man sich in Liechtensteins Humor verliebt. Selten sind Coolness und Anspruch eine so gelungene Ehe eingegangen wie beim Friedrich Liechtenstein Trio.

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Ort der Veranstaltung

Milla Club
Holzstraße 28
80469 München
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Klein hat sie angefangen, die Milla in München. Mittlerweile stehen aber so gut wie jeden Abend Künstler der verschiedensten Genres auf der Bühne des kleinen Lokals, gelegen im angesagtesten Viertel Münchens, das Glockenbachviertel. Das Ambiente des Live-Clubs ist einzigartig. Ein langer schmaler Raum (früher lief hier ein Bach entlang) ist ausgestattet mit alten Polstersofas und rustikalen Holzbänken und das Bier könnte auch mal kippen, denn alles ist leicht schräg.

Schräg. Das beschreibt die Milla eigentlich perfekt und das ist, was die Gäste an dieser Lokalität so lieben. Auf die Idee einer solchen Bar kommt auch nicht irgendwer. Nein, Gerd Baumann (Musiker und Komponist), Peter Brugger (Sportfreunde Stiller) und Till Hofmann (Betreiber des Münchner Lustspielhauses) sind die Initiatoren der Milla. Bei so viel Prominenz kann es dann schon mal vorkommen, dass die Schöpfer selber mal auf der Bühne stehen und ein bisschen rum experimentieren.

Die Milla hat Charakter und ist so ganz anders als die anderen Bars und Clubs in München. Und genau das macht sie so besonders und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie erreichen die Milla am besten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Von der Tram- und U-Bahnhaltestelle „Sendlinger Tor“ bzw. „Fraunhoferstraße“ sind es nur wenige Gehminuten in die Holzstraße.