Französischer Schimmer & italienische Schmeicheley - Osterkonzert

MIra Lange (Cembalo) & Martin Seemann (Violoncello)  

Hüttenweg 100
14193 Berlin

Tickets ab 16,40 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Hüttenweg 100, 14193 Berlin, Deutschland

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Normalpreis

je 16,40 €

Ermäßigt

je 13,10 €

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigter Eintritt wird – gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises – gewährt für:

1. Behinderte mit GdB ab 50 % bei Vorlage des Schwerbehindertenausweises
2. Bezieher von Arbeitslosengeld I (ALG I) bei Vorlage eines Nachweises
3. Personen, die Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) erhalten sowie deren im Haushalt lebende Kinder bis zum vollendeten 17. Lebensjahr bei Vorlage eines Nachweises
4. Schüler, Studierende, Auszubildende, Teilnehmende am Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder am Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gegen Vorlage eines Ausweises
5. Flüchtlinge mit Aufenthaltsgestattung oder Aussetzung einer Abschiebung (Duldung) sowie deren Begleiter (max. 1 Begleiter auf einen Flüchtling) bei Vorlage eines Nachweises
6. freiberufliche Mitarbeiter der SPSG (Guides) bei Vorlage des Ausweises
7. Mitglieder der Studiengemeinschaft Sanssouci e.V bei Vorlage eines gültigen Vereinsausweises
8. Mitglieder der Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten e. V. V bei Vorlage eines gültigen Vereinsausweises

Für alle Veranstaltungen gelten die üblichen Regelungen zur Anmeldung.

Freien Eintritt – gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises – erhalten:
1. die ärztlich als notwendig anerkannte Begleitperson einer Schwerbehinderten oder eines Schwerbehinderten, sofern dies im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist
(Vermerk B)
2. Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres (Ausnahme: Kinderveranstaltungen, Kinder zahlen dann ab 3 Jahren)
3. Inhaber eines Presseausweises
4. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SPSG und der FSG
Ausnahmen: s. * Sonderregelungen

BITTE BEACHTEN:
Die Tickets für den freien Eintritt können nur im Jagdschloss Grunewald an der Kasse abgeholt werden.

* Sonderregelungen:
• Veranstaltungen, für die eine Anmeldung erforderlich ist:
- maximal zwei Freikarten für Mitarbeiter pro Veranstaltung nach vorheriger
Anmeldung (Anmeldung siehe jeweilige VA)
- kein freier Eintritt für Begleiter/Familienmitglieder
• Veranstaltungen, für die keine Anmeldung erforderlich ist (z.B. Großveranstaltungen
wie Weihnachtsmarkt im Jagdschloss Grunewald):
- Mitarbeiter SPSG und FSG sowie deren Familienangehörige haben freien Eintritt
• Familienführungen und Kinderveranstaltungen (z. B. Durch die Lappen gegangen)
- pro Veranstaltung kann eine Familie der SPSG oder FSG nach Anmeldung kostenlos teilnehmen
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Veranstaltungsinfos

In der Entwicklung eigener Musikstile ging man in Frankreich und Italien des 17. Jahrhundert sehr unterschiedlicher Wege. So galt es für die Instrumentalisten der französischen Musik vorgeschriebene Verzierungen anzuwenden, während man in Italien möglichst frei und ausladend verzierte. In den französischen Noten finden wir Hinweise auf eine Liebe zum vollen Klang, formal sind die durchaus anspruchsvollen Stücke meist in Tanzsätze gepackt. Aus Italien hingegen kommen die atemberaubende Virtuosität und die Form der Sonate.
Ab dem frühen 18. Jahrhundert gelangten immer wieder italienische Musik und deren Vertreter nach Frankreich, wo sie ihr Glück in der Musikmetropole Paris suchten. Auf Musiker und Publikum in Paris wirkte das Neue äußerst polarisierend, es gab die vehementen Gegner, die den französischen Nationalstil als bedroht ansahen, Reformwillige, die die neuen Einflüsse gewinnbringend aufzunehmen gedachten, und die begeisterten Befürworter der italienischen Musik.
Als Beobachter dieses Streites zwischen Frankreich und Italien auf deutscher Seite plädiert der Flötist Friedrichs des Großen, Johann Joachim Quantz, in seiner Flötenschule (Berlin, 1752) für den „vermischten Geschmack“. Hier beschreibt er ausführlich die Unterschiede und Vorzüge beider Stile und rät, „den französischen Schimmer mit der italiänischen Schmeicheley zu vermischen“.

Martin Seemann, Violoncello
Mira Lange, Cembalo


Mira Lange fühlte sich schon als Klavierschülerin am Frankfurter Konservatorium instinktiv von der
Barockmusik angezogen. So studierte sie nach dem Abitur Cembalo bei Harald Hoeren an
der Musikhochschule Frankfurt mit Blockflöte im Nebenfach bei Michael Schneider.
Außerdem vertiefte sie ihr Verständnis der französischen Tanzmusik durch
Barocktanzunterricht an der Musikhochschule Bremen. 2001 war sie erste Preisträgerin in
der Ensemblewertung beim Telemann-Wettbewerb Magdeburg. Über die Barockmusik
fand sie den Bogen zurück zum klassischen Klavierrepertoire auf historischen
Hammerflügeln. Sie lebt in Berlin, wo sie bei verschiedenen Ensembles mitwirkt und sich
besonders der Arbeit ihres Ensembles WUNDERKAMMER und der Konzertreihe in der
WUNDERKAMMER Werkstatt widmet.

Martin Seemann studierte bei Wolfgang Boettcher in Berlin und als Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung bei Ivan Monighetti in Basel. Angeregt durch Anner Bylsma verschrieb er sich schon während seines Studiums dem Klang der Darmsaiten auf historischen Instrumenten. Er ist
Solocellist der Barockorchester L´Arco und Concerto Brandenburg und ist Mitbegründer
des Ensemble WUNDERKAMMER. Sein Interesse gilt aber auch der Zeitgenössischen
Musik, so war er Solist der Uraufführung von Arvo Pärts Fratres in der Fassung für
Violoncello und Orchester. Seit 2003 ist er Mitglied des Hoffmeister-Quartetts. Martin
Seemann spielt ein deutsches Violoncello aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Ort der Veranstaltung

Jagdschloss Grunewald
Hüttenweg 100
14193 Berlin
Deutschland
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Das Jagdschloss Grunewald besitzt gleich mehrere Besonderheiten: Zum einen ist es das älteste erhaltene Schloss ganz Berlins und zum anderen Hochburg für kulturelle Veranstaltungen, wie Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen.

Bereits 1542 von Kurfürst Joachim II. erbaut, war das Jagdschloss lange in fürstengeschlechtlichem Besitz. Bis 1926 nutzte die Königsfamilie das Gebäude, bevor es dann zur Enteignung kam und das Schloss in staatliches Eigentum umgewandelt wurde. Seitdem erfolgt die Umfunktionierung in ein Museum. Heute ist im Erdgeschoss eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses und im Obergeschoss eine über bedeutende Persönlichkeiten der preußischen Geschichte zu bewundern. Als außerordentliches Highlight gilt aber nach wie vor der einzigartige Renaissancesaal, der mit seinem prachtvollen Dekor eine erhabene Atmosphäre erzeugt.

Das Jagdschloss Grunewald erreichen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über die nächstgelegene Haltestelle in einer viertel Stunde zu Fuß. Für Anreisende mit dem Auto steht eine kleine Anzahl an Parkplätzen direkt vor Ort zur Verfügung, halten Sie sonst in der angrenzenden Umgebung Ausschau.