Frankfurt liest ein Buch - Mit Bettina Bannasch und Volker Weidermann - Anna Seghers und die deutsche Exilliteratur

Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

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Veranstalter: Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V., Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Begonnen in Südfrankreich, erschienen in Mexiko und den USA: "Das siebte Kreuz" ist ein Produkt des Exils, in das Anna Seghers gezwungen wurde. Was aber bedeutet Schreiben im Exil? Und inwiefern unterscheidet sich Seghers von ihren Schicksalsgenossen? Bettina Bannasch untersucht seit Jahren das Phänomen wissenschaftlich. Volker Weidermann hat in Texten wie "Das Buch der verbrannten Bücher" und "Träumer – Als die Dichter die Macht übernahmen" nicht nur politische Entwicklungen und die Stimmung unter Intellektuellen zwischen den beiden Kriegen beleuchtet, sondern im Roman "Ostende" auch literarisch die Lebensbedingungen von Exilschriftsteller*innen geschildert.

Moderation: Ruth Fühner (hr2)

Foto: © Stadtgören Photodesign / Elke Dörfel

Bettina Bannasch studierte Germanistik, Erziehungswissenschaft, Soziologie und Kunst-geschichte in Heidelberg und Berlin.Seit 2010 ist sie Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Augsburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u.a. deutsch-jüdische Literatur seit der Haskala sowie Exil- und Migrationsliteratur. Zuletzt hat sie den Band "Rückkehr-Erzählungen. Von der (Un)Möglichkeit jüdischen Lebens in Deutschland nach 1945" mitherausgegeben.

Volker Weidermann studierte Politikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg und Berlin. Er schreibt für den Spiegel und ist Leiter des Literarischen Quartetts im ZDF. In seinem 2014 erschienenen biografischen Roman "Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft" hat er sich intensiv mit Exilliteratur auseinandergesetzt. 2017 veröffentlichte er sein jüngstes Buch:"Träumer – Als die Dichter die Macht übernahmen".

Ort der Veranstaltung

Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main
Deutschland
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Eine ereignisreiche Geschichte verbirgt sich hinter dem Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt: In den 1920er Jahren als Teil der Seifen- und Parfümfabrik Mouson erbaut, galt der Turm damals als erstes Hochhaus der Stadt! Inzwischen wurde er als einziges, noch stehendes Gebäude des expressionistischen Industriebaus unter Denkmalschutz gestellt.

Seit 1988 findet man hier nun das freie Theater „Künstlerhaus Mousonturm“, dessen Programm eine enorme Bandbreite von Tanz, Musik und Bildender Kunst über Literatur bis hin zu Film und Hörspiel aufweist. Als eine der ältesten Produktionsstätten für experimentelles und innovatives Theater in Deutschland, gilt das Künstlerhaus Mousonturm als wichtige Plattform für Nachwuchskünstler. Im Jahr 1999 wurde das Theater mit dem begehrten Binding-Kulturpreis ausgezeichnet!

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie eigenem PKW ist das Künstlerhaus Mousonturm sehr gut zu erreichen. Parkmöglichkeiten befinden sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Theaters.