Frankfurt liest ein Buch – Anna Seghers: Das siebte Kreuz - Kabarett(isten) im KZ - Grammophon-Lesung mit Jo van Nelsen

Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main

Veranstalter: Frankfurter Bürgerstiftung, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt, Deutschland

Tickets

Restkarten ggf. an der Abendkasse erhältlich.

Veranstaltungsinfos

Als Begleitveranstaltung zum diesjährigen Festival „Frankfurt liest ein Buch 2018“, das sich um Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“ dreht, hat Jo van Nelsen diese neue Grammophonlesung zusammengestellt. Anna Seghers Roman beginnt mit der Flucht von sieben Häftlingen aus dem KZ Westhofen – den wenigsten der Inhaftierten gelang dies. Um ein Stück Normalität und Ablenkung auch an diesen Orten des Schreckens zu schaffen, geschah das Unglaubliche: Kabarett im KZ! Ob in Westerbork oder Theresienstadt – viele der inhaftieren Unterhaltungsstars der Weimarer Republik traten auch hier auf – manchmal heimlich, manchmal auf Befehl. Dieses Stück fast vergessener, weil problematischer Kulturgeschichte lässt der Frankfurter Musikkabarettist Jo van Nelsen in einer Grammophonlesung wieder sichtbar werden. Er wird von den Schicksalen vieler inhaftierter Künstler (wie Isa Vermehren, Willy Rosen, Paul O´Montis, Kurt Gerron, u.a.) erzählen, ihre Texte lesen, ihre Lieder singen und von Schellackplatten spielen. Ein weiterer Abend gegen das Vergessen.

Förderer: Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, Freundes- und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung
Kooperationspartner: Buchhandlung Weltenleser, Frankfurter Bürgerstiftung

Ort der Veranstaltung

Holzhausenschlösschen
Justinianstraße 5
60322 Frankfurt am Main
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Holzhausenschlösschen in Frankfurt zählt seitdem die Bürgerstiftung 1989 eingezogen ist zu einem der kulturellen Hotspots der Main-Metropole. Regelmäßig finden in diesem romantischen Wasserschloss aus der Barockzeit Konzerte, Vorträge und Theaterabende statt. Auch für Kinder wird ein vielfältiges Programm angeboten. Damit ist das Holzhausenschlösschen bei Jung und Alt beliebt.

Über eine von Kastanien eingesäumte Allee erreicht man das Holzhausenschlösschen. Eindrucksvoll ragt es aus einem Wassergraben hervor. Das Kleinod im heutigen Frankfurter Nordend wurde von der Patrizierfamilie Holzhausen im 18. Jahrhundert errichtet. Damals diente das Wasserschloss vor allem dazu Prestige und Reichtum auszudrücken. Schließlich war es nur der Sommersitz der Familie. In der Gründerzeit wurde das weitläufige Areal um das Wasserschloss zu großen Teilen verkleinert und bebaut. Nur noch ein großzügiges Tor, das mittlerweile ein wenig verlassen an einer Hauptstraße steht, verweist noch auf die Weitläufigkeit der Anlage à la Louis-Seize von damals. Seit 1989 beherbergt das Holzhausenschlösschen die Frankfurter Bürgerstiftung. Die Bürgerstiftung sieht sich als Kulturvermittler und veranstaltet regelmäßig unterschiedliche Kulturevents. Besonders für Kinder bieten die Sing-und Mal-Veranstaltungen im Holzhausenschlösschen den Rahmen und Raum zum kreativ sein. Im ersten Stock befindet sich der schmucke „Belvedere“-Saal, der freitags eine traumhafte, intime Kulisse für standesamtliche Hochzeiten ist.

Das Holzhausenschlösschen ist bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Sowohl die U-Bahn-Linien 1, 2, 3 als auch 5 fahren die Station „Holzhausenstraße“ beziehungsweise „Glauburgstraße“ an und damit fast vor die Türe des Wasserschlosses. Auch zu Fuß ist das Holzhausenschlösschen leicht zu finden. Von der Innenstadt aus geht es einfach circa 20 Minuten auf dem Oeder Weg gen Norden. Bei einem Spaziergang durch den herrlichen, idyllischen Adolph-von-Holzhausenn-Park können Sie die fantastische Konzertstimmung noch weiter auf sich wirken lassen und die Ruhe und Magie dieses einzigartigen Kleinods aufs ich wirken lassen.