folkBALTICA 2020: Abschlusskonzert

folkBALTICA Ensemble & Gäste  

Marienkirchhof
24937 Flensburg

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Event organiser: folkBALTICA e.V., Norderstr. 89, 24939 Flensburg, Deutschland

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Mit der wunderschönen Tradition des Abschlusskonzertes Wehmut & Hoffnung in der St. Marien Kirche Flensburg nähert sich das 16. folkBALTICA Festival seinem Ende. Wehmut, dass 9 Tage und 30 Konzerte nun vorbei sind und die folkFamilie sich wieder in die vier Himmelsrichtungen Europas verteilt. Hoffnung darauf, dass die Zeit bis zum Wiedersehen der folkBALTICA im nächsten Jahr vom 01.-09.05.2021 nicht allzu langsam vergeht.
Aber irren würde, wer denkt, die Stimmung wäre traurig. Mit einem Potpourri schönster musikalischer Klänge der vergangenen Woche lassen wir das Festival ausklingen. Allen voran das folkBALTICA Ensemble zusammen mit Auftritten von Tautumeitas, Curly Strings, Milla Viljamaa & Johanna Juhola und Väsen bevor wir uns mit einem großen Finale beim Publikum verabschieden. So klingt dem ein oder anderen vielleicht noch nach Ende des Konzertes „Dat du min Leevten büst“ im Ohr…

Wir möchten uns aus vollem Herzen bei all unseren ehrenamtlichen Helfer*innen für ihr Engagement und die tolle Unterstützung bedanken. Ohne Euch wäre dieses Festival nicht möglich! Tusind tak!

Location

Marienkirche
Marienkirchhof 7
24937 Flensburg
Germany
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Im Herzen der Flensburger Altstadt steht die St. Marienkirche. Die evangelische Hauptkirche zählt zu den größten und bedeutendsten Gotteshäusern der Stadt und bestimmt mit ihrem markanten Turm die Silhouette Flensburgs. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten finden in der Marienkirche auch immer wieder erstklassige Konzerte statt, vor allem des Flensburger Bachchores, der zu den traditionsreichsten Norddeutschlands gehört.

Erstmals erwähnt wurde St. Marien 1248, obwohl eine Vorgängerkirche an gleicher Stelle als sicher gilt. Im selben Jahr wurde das alte Gotteshaus zerstört und mit dem Bau der heutigen gotischen Hallenkirche begonnen. Durch zahlreiche Um- und Anbauten über die Jahrhunderte hinweg erhielt St. Marien ihr heutiges Aussehen: Schon von weitem erkennt man die Kirche an ihrem über den Dächern aufragenden Turm, der allerdings erst im 18. Jahrhundert angebaut wurde. Besonderes Augenmerk ist die Mondsichelmadonna, die in einer Fensterblende der Turmfront steht und ein Kind auf dem Arm hält. Sie stammt von 1589 und wurde eigens für den zu dieser Zeit erbauten Giebel geschaffen.

Doch nicht nur außen gibt es einige Kunstschätze zu entdecken, die Marienkirche hat es auch in sich. Besonders auffällig ist der Renaissance-Altar, der fast den gesamten Chorraum ausfüllt und im Jahr 1598 erschaffen wurde. Kunstvolle goldene Verzierungen umrahmen Bilder des letzten Abendmahls, die Anbetung der Hirten und Christus als Heiland. Auch die Kanzel, als Stiftung eines wohlhabenden Ehepaars des 16. Jahrhunderts, zieht bewundernde Blicke auf sich. Reich verziert mit Szenen aus der Bibel darstellenden Schnitzereien zeigt sich nicht nur die Kanzel selbst, sondern auch der Schalldeckel.