"Feuer, Fluten, Hagelwetter - Aus der Geschichte der Naturkatastrophen in Baden Württemberg" - Erläuterung und Diskussion

Thomas Adam (Buchautor)  

Moorstraße 3 Deutschland-15526 Bad Saarow

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Veranstalter: Scharwenka Kulturforum e.V., Moorstraße 3, 15526 Bad Saarow, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Naturkatastrophen in Deutschland? Gewiss nehmen sich die von Naturgewalten herbeigeführten Verwüstungen bescheiden aus gegen das Schicksal unzähliger Menschen, deren Leben während der letzten Jahrzehnte in anderen Erdteilen durch Überschwemmungen, Beben und Tropenstürme ausgelöscht wurden. Trotzdem: Eine Insel der Seligen ist Deutschland dennoch nicht. Die Witterungsbedingungen der Oberrheinebene begünstigen das unheilvolle Auftreten sogenannter Superzellengewitter, den Raum zwischen Straßburg und Heidelberg wurde schon 1917 als eine regelrechte „Tornado-Allee“ bezeichnet. Erdstöße erschüttern regelmäßig Teile von Baden-Württemberg, die Schwäbische Alb gehört zu den seismisch aktivsten Gebieten diesseits der Alpen, und das Dreiländereck um Basel hat durch ein Jahrtausendbeben im Oktober 1356 einen festen Platz in der ewigen Katastrophenstatistik sicher. Im Norden war das Maintal während der Magdalenenflut vom Juli 1342 Szenerie eines der gewaltigsten europäischen Hochwasser im Binnenland.
„Solche Naturkatastrophen“, sagt Thomas Adam, Autor einer aktuell erschienenen Buchveröffentlichung zum Thema, „haben unsere Kulturentwicklung vielfach beeinflusst. Denn extreme Ereignisse dieser Art sind dem Menschen eine Zumutung – er würde sie und ihre Gewalt nur allzu gerne ausschalten.“ Und dies auch noch im 21. Jahrhundert, denn Naturkatastrophen, so Adam, seien immer wieder der ungeliebte Beweis dafür, dass die natürliche Umwelt sich auch von einer noch so hochtechnisierten Zivilisation nicht vollständig beherrschen lässt.

Ort der Veranstaltung

Scharwenka Kulturforum
Moorstraße 3
15526 Bad Saarow
Deutschland
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Mit dem Scharwenka Kulturforum besitzt die Gemeinde Bad Saarow einen Ort, das ein Zentrum des kulturellen Lebens ist: Nicht nur für die Bürger, sondern für die gesamte Region. Hier residierte einst der Komponist und Pianist Xaver Scharwenka, der dieses Sommerhaus als seine „Musenhütte“ bezeichnete. So finden heute viele Veranstaltungen rund um das Thema Musik in diesen Räumlichkeiten statt, aber auch Kabarett oder Theatervorstellungen.

Das Haus an sich wurde zwischen 1910/11 in einem 10.000 Quadratmeter großen Waldgarten erbaut. Nach Xaver Scharwenka sollte dieses Haus ein villenartiger Bau im Gebirgsstil darstellen. Inspiriert wurde er von dieser Holzrahmen-Bauweise durch seine vielen Reisen in die Vereinigten Staaten. Nach dessen Tod 1924 war das Haus bis in die 40er im Besitz der Familie, ab 1955 diente es bis Ende der 90er als Café und Weinstube. Als Eigentum der Gemeinde verfiel es ungenutzt, bis es 2005 unter Denkmalschutz gestellt und schrittweise restauriert wurde.

Erleben auch Sie das breite Kulturangebot in dem historischen Sommerhaus des Komponisten Xaver Scharwenka selbst und lassen Sie sich von dieser Atmosphäre verzaubern!