Festliches Sonderkonzert – 30 Jahre Deutsche Wiedervereinigung

Baltic Sea Philharmonic- Kristjan Järvi (Dirigent)  

Im Kraftwerk
17449 Peenemünde

Tickets from €20.00
Concessions available

Event organiser: Förderverein Usedomer Musikfreunde e.V., Maxim-Gorki-Straße 13, 17424 Seebad Heringsdorf, Deutschland

Tickets


Event info

EDVARD GRIEG: Peer Gynt Suiten
LUDWIG VAN BEETHOVEN: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“
PETER TSCHAIKOWSKY: „Dörnröschen“ Suite, op. 66 arrangiert von Kristjan Järvi

Das Baltic Sea Philharmonic unter der Leitung von Kristjan Järvi ist ein Symbol für die wiedererlangte Einheit im Ostseeraum, die mit der Deutschen Wiedervereinigung vor 30 Jahren ihren Ausgang nahm. Das Usedomer Musikfestival gründete das Orchester, das Musiker aus allen Ländern rund um die Ostsee versammelt. Inzwischen hat es die halbe Welt mit innovativen Konzertideen, komplett auswendig gespielten Programmen und inspirierenden Kooperationen erobert, und ist in ganz Europa bis in die Vereinigten Arabischen Emirate aufgetreten. Im Kraftwerk Peenemünde können sich Zuhörer von der neuen, weltumarmenden Konzertshow des Baltic Sea Philharmonic mitreißen lassen: der Jubilar 2020 Ludwig van Beethoven tanzt dabei mit Edvard Grieg aus Norwegen und Peter Tschaikowsky aus Russland, die Innovationskraft und Spielfreude einer neuen Musikergeneration belebt den historischen Ort. Die außergewöhnliche Inszenierung ist zugleich festlicher Ausblick auf die 27. Saison des Usedomer Musikfestivals.

Location

Historisch-Technisches Museum Peenemünde
Im Kraftwerk
17449 Peenemünde
Germany
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Wer dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde, einem kleinen Ort im Norden Usedoms, einen Besuch abstattet, begibt sich auf eine spannende Gratwanderung zwischen Fortschritts-Begeisterung und historischem Bewusstsein. Mit einer sorgfältig konzipierten, einfühlsamen und beeindruckenden Ausstellung dokumentiert das Museum die Freude der Techniker über den ersten erfolgreichen Raketenstart und das Leid der unzähligen KZ-Häftlinge, die hier unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Es ist das Jahr 1942, der Krieg läuft auf Hochtouren und in Peenemünde wird die erste Rakete ins All geschossen. Bis heute gilt dieser Start als Geburtsstunde ziviler wie auch militärischer Trägerraketen. Dieser spektakuläre Durchbruch wurde aber nur auf Kosten zahlloser Menschenleben ermöglicht. KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter mussten hier unter schlimmsten Bedingungen arbeiten. Allein die Massenproduktion forderte 15.000 Todesopfer. Hinzu kommen die Opfer, denen das Produkt, die militärische Rakete, zum Verhängnis wurde. Das Historisch-Technische Museum verdeutlicht seinen Besuchern diesen Gegensatz zwischen technischem Fortschritt und menschlichen Versagen auf beeindruckende Art und Weise. Es entstand 1991 und sieht sich seitdem als ein Ort internationaler Begegnungen und der Friedenspädagogik.

In authentischer Umgebung erzählt das Historisch-Technische Museum Peenemünde die bewegende und bewegte Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik. Innerhalb des größten technischen Denkmals Mecklenburg-Vorpommerns wird das Historisch-Technische Museum seinem Namen mit einer hervorragenden Ausstellung gerecht. Hier sind spannende und bewegende Einblicke garantiert!